Manuel Fröhlich Fernweh

The best places to eat in Havana

Mit dem Essen ist es so eine Sache in Kuba. Feinschmecker wurden zumindest in der Vergangenheit an anderen Orten glücklicher. Das lag nicht daran, dass die Kubaner nicht kochen können, sondern zum einen an der Versorgungslage und zum anderen am Wirtschaftssystem.

Bei der Verfügbarkeit von Lebensmitteln gibt es in Kuba auch heute noch eine Zweiklassengesellschaft: Hotels und Restaurants können mehr oder weniger alles beschaffen. Wer privat einkaufen möchte, stösst hingegen schnell an Grenzen. Es gibt eine Sorte Käse, eine Sorte Schinken, und damit wird gekocht. Die kubanische Hausmannskost ist sehr schmackhaft, aber eben limitiert auf das, was der Markt und die Läden hergeben.

In Restaurants gibt es immerhin Trinkgelder, die auch im sozialistischen System Anreize schaffen. Trotzdem lehne ich mich wohl nicht zu weit zum Fenster hinaus mit der Diagnose, dass in den staatlich geführten Restaurants die Qualität meist schlechter ist, mangels persönlichem Einsatz aller Beteiligten.

Doch die Zahl der privaten Restaurants ist laufend gestiegen in den vergangenen Jahren, und in Havanna existieren inzwischen einige sehr gute Adressen. Das Magazin Cuba Absolutly hat vor Kurzem eine Liste der besten Restaurants von Havanna veröffentlicht. Alle mir bekannten Adressen sind darauf vermerkt.

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