Manuel Fröhlich Fernweh

Air-France-Aktion: Kuba ab CHF 749

Heute ist wieder Wild Online Wednesday bei Air France: Flüge ab Zürich nach Havanna können heute für CHF 749.- statt 1372.- gebucht werden. In der Vergangenheit gab es diese Aktion zwei Mal pro Jahr; dieses Jahr ist es bereits die zweite Aktion.

Nur buchbar am 7. Mai 2014 für Ihre Reisen ab sofort bis 30.06.2014 und ab 01.09.2014 bis 15.10.2014. Dieser Preis ist nicht auf allen Flügen gültig (Verfügbarkeit ist abhängig von der Auslastung der Flugzeuge).

Manuel Fröhlich Fernweh

«B.Z. reiste zu Davidoff in die Karibik»

Die Berliner Zeitung B.Z. berichtet über eine Reise zu Davidoff, die übrigens genau eine Woche nach unserer Procigar-Reise stattgefunden hat.

(..) Auf der «Viaje al Origen» (übersetzt: Reise zum Ursprung) werden mir die Schritte vom Mini-Tabaksamen bis zur stattlichen Zigarre gezeigt.

Wenn auch nicht in Echtzeit – denn sonst müsste ich fünf Jahre bleiben. Mindestens. So lange dauert es, dazu 170 Schritte und 300 Handgriffe, bis gequalmt werden darf. Und das bitte mit ganz viel Genuss, wie ich lerne: «Man raucht eine Zigarette, aber eine Zigarre genießt man», sagt Tabakexperte Hendrik Kelner, der seit 30 Jahren auf der Insel Hispaniola, die zu den Großen Antillen zählt, ein traditionelles Tabak-Familienunternehmen betreibt. Und mit seinem Namen für die Luxusmarke Davidoff bürgt. «Henky» hat den Tabak quasi im Blut, wie schon sein Vater, der 1925 aus Holland in die Karibik kam. So lässt sich wohl auch erklären, dass sein Sohn Klaas Pieter (23) seit Januar die rentablen Rauchgeschäfte seines als Tabak-Guru bekannten Vaters übernommen hat. Hier ziehen alle an einem Strang.

Eine Sache ist zu korrigieren: Hendrik Kelners Sohn Klaas Pieter hat die Geschäfte nicht übernommen, sondern absolviert zur Zeit ein Praktikum im Unternehmen.

Hendrik M. Kelner, der ältere Bruder von Klaas Pieter, der 2011 noch im Unternehmen arbeitete, hat sich inzwischen selbständig gemacht und produziert eine eigene Zigarrenlinie, so dass es im Moment tatsächlich eher danach aussieht, dass Klaas Pieter dereinst die Geschäfte übernehmen könnte.

Manuel Fröhlich Fernweh

Rückblick auf das ProCigar-Festival, böse Kuba-Gerüchte

In diesen Tagen ist das neue Cigar Clan mit meinem Artikel über das ProCigar-Festival erschienen. Auch noch nicht hingewiesen habe ich auf den Festival-Rückblick von Kollege Honza Klein, was ich hiermit nachholen möchte. Ein schöner Text, nur beim Thema Kuba hat sich der Kollege wohl ein bisschen verrannt.

Lediglich vier machten sich jedoch auf den Weg. Auch wenn das Procigar-Festival sicherlich das bessere und auch das preiswertere als das in Kuba eine Woche später ist – für viele Raucher hierzulande ist Zigarre immer noch gleich Kuba. Oder wie es der Mitbegründer des Festivals, Manuel Quesada (Matasa Cigars), ausdrückte: «Deutschland ist ein schwieriges Pflaster.» Zumal sicherlich bei so manchem deutschen Raucher nicht unbedingt die Fähigkeit vorhanden sein dürfte, wirklich Qualität zu erkennen.

Auch das ewige Nicaragua-Gerücht wird wieder einmal aufgewärmt. Diesem schenken übrigens auch namhafte Branchenvertreter Glauben, weil es von höchster Stelle in Nicaragua gestreut wird. Meine Einschätzung dazu ist: Nie im Leben würde Kuba seinen Ruf auf diese Weise aufs Spiel setzen. Und gäbe es dafür Belege, würden sie in nullkommanichts irgendwo auftauchen.

Doch Kuba ist offenbar für viele ein Mythos. Wobei hinter vorgehaltener Hand wieder diskutiert wurde dass Kuba gar nicht genug eigenen Tabak für die jährlich etwa mehr als 80 Millionen Zigarren haben kann. Und hinter noch mehr vorgehaltener Hand wurde von Tabaklieferungen aus Nikaragua gesprochen. Apropos Nikaragua. Dort sind es 120 Millionen pro Jahr. Mit immer besser werdender Qualität.

Manuel Fröhlich Fernweh

Wirtschaftsstudium in Havanna

Wie funktioniert eine Wirtschaftsvorlesung an der Universität in Havanna? Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Auf Spiegel Online erzählt ein Austauschstudent von seinen Erfahrungen:

SPIEGEL ONLINE: In den Vorlesungen in Kuba wird mehr diskutiert?

Vogel: Ja, da war ich wirklich positiv überrascht. Die Annahmen hinter den Modellen werden hinterfragt. In Deutschland ist alles, was nichts mit Zahlen zu tun hat, keine Wirtschaftswissenschaft. In Kuba dagegen zwingen einen die äußeren Umstände, die dysfunktionale Planwirtschaft, viel mehr zum Nachdenken. Rechnen allein reicht da offensichtlich nicht mehr aus. Man muss einfach mehr denken.

SPIEGEL ONLINE: Und wer widerspricht, wird dann abgestraft?

Vogel: Nein. Das fand ich das Spannendste: An der Uni werden Sachen gesagt, die man nie in der Zeitung lesen würde. Es ist eine Parteizeitung, und die findet alles immer verhältnismäßig gut. An der Uni dagegen darf man kritisieren, aber eben konstruktiv. Es gibt diesen Schutzmantel der Wissenschaften, der das erlaubt. Wie es weitergehen soll, das wird hinter den verschlossenen Türen des Politbüros diskutiert. Und an den Universitäten.

Manuel Fröhlich Fernweh

Havanna retour für CHF 699.-

Heute ist es wieder so weit: Air France offeriert im Rahmen des Wild Online Wednesday Havanna-Flüge ab Zürich mit 49 Prozent Rabatt.

Der Reisetermin ist frei wählbar ab dem 01.03.2014 bis 30.11.2014, ausgenommen sind jedoch Flüge zwischen 01.04.2014 und 30.04.2014 sowie zwischen 01.07.2014 und 31.08.2014.

Um vom Spezialtarif zu profitieren, muss heute gebucht werden.

Im vergangenen Jahr gab es solche Spezialaktionen im März und Juni. Sie scheinen demnach nicht einem klaren «Aktionsplan» zu folgen. Die Rabatte betrugen letztes Jahr 40 und 49 Prozent. Besser als heute dürfte es also nicht mehr kommen.

Manuel Fröhlich Fernweh

The best places to eat in Havana

Mit dem Essen ist es so eine Sache in Kuba. Feinschmecker wurden zumindest in der Vergangenheit an anderen Orten glücklicher. Das lag nicht daran, dass die Kubaner nicht kochen können, sondern zum einen an der Versorgungslage und zum anderen am Wirtschaftssystem.

Bei der Verfügbarkeit von Lebensmitteln gibt es in Kuba auch heute noch eine Zweiklassengesellschaft: Hotels und Restaurants können mehr oder weniger alles beschaffen. Wer privat einkaufen möchte, stösst hingegen schnell an Grenzen. Es gibt eine Sorte Käse, eine Sorte Schinken, und damit wird gekocht. Die kubanische Hausmannskost ist sehr schmackhaft, aber eben limitiert auf das, was der Markt und die Läden hergeben.

In Restaurants gibt es immerhin Trinkgelder, die auch im sozialistischen System Anreize schaffen. Trotzdem lehne ich mich wohl nicht zu weit zum Fenster hinaus mit der Diagnose, dass in den staatlich geführten Restaurants die Qualität meist schlechter ist, mangels persönlichem Einsatz aller Beteiligten.

Doch die Zahl der privaten Restaurants ist laufend gestiegen in den vergangenen Jahren, und in Havanna existieren inzwischen einige sehr gute Adressen. Das Magazin Cuba Absolutly hat vor Kurzem eine Liste der besten Restaurants von Havanna veröffentlicht. Alle mir bekannten Adressen sind darauf vermerkt.

Manuel Fröhlich Fernweh

Kuba – Zwischen Traum und Wirklichkeit

Ich bin gut ausgeruht zurück und wünsche zuerst allseits ein glückliches und genussreiches neues Jahr.

Am Schweizer Habanos-Day habe ich Tobias Hauser zum ersten mal live gesehen und war von seiner Dia-Show «Magie der Habanos» beeindruckt. Mit seinem neuen Dia-Vortrag «Kuba – zwischen Traum und Wirklichkeit» tourt Tobias Hauser ab sofort auch durch die Schweiz. Am Mittwoch und Donnerstag ist er in Zürich im Volkshaus zu sehen. Und am 12. Februar kommt Hauser nach St. Gallen.

Auf der Website von Tobias-Hauser sind alle Termine aufgelistet.