Manuel Fröhlich Cigarren

Die erstaunliche Wandlung der Vegueros Mañanitas

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Die Vorstellung der neuen Vegueros-Linie ist den Kubanern letztes Jahr missglückt. Man kann es nicht anders sagen, die Zigarren waren wirklich kaum rauchbar, bitter, zu jung. Das Publikum blieb danach etwas ratlos zurück und war sich nicht sicher, ob es eine wirklich schlechte Zigarre geraucht hatte, oder ob die Zigarren einfach noch zu jung, in der «Sick»-Phase präsentiert wurden.

Zurück in der Schweiz hatte ich dann das letzte Exemplar im März probiert, ohne neue Erkenntnisse hinsichtlich des Geschmacks.

Ein Jahr später wagte ich nun den nächste Versuch, mit einer Vegueros Mañanitas im Petit-Piramides-Format. Und siehe da, die Zigarre ist nicht wieder zu erkennen. Die Bitternoten sind komplett verflogen und haben einem weichen, fast cremigen Rauch Platz gemacht. Der Geschmack ist weiterhin floral, grasig-frisch, zusammen mit der Cremigkeit und etwas Süsse aber eine ganz gefällige Sache. Es fehlt ihr etwas an Körper, im Vergleich mit einer grossen Havanna, aber das ist schon Kritik auf hohem Niveau.

Auf dem Markt sind die neuen Vegueros bekanntlich noch nicht und es ist schwer zu sagen, woran es liegt. Falls die Kubaner tatsächlich die Produktion gestartet haben, mit der Auslieferung aber noch zuwarteten, dann haben sie alles richtig gemacht.

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