Manuel Fröhlich Impressionen

Unión-Insights

Nachdem ich den neuen Havana Club Unión unvoreingenommen genossen habe, wurden wir am Mittwoch Abend bei der Präsentation des neuen Spitzenrums in Zürich auch noch mit offiziellen Informationen und einigen Insider-Geschichten versorgt.

Die Federführung bei der Kreation des Rums in Kuba hatte Maestro Ronero Asbel Morales. Er war am Mittwoch persönlich anwesend und stand Red und Antwort. Der Rum entstand in einer Kooperation mit der Marke Cohiba, deshalb war auch ein Zigarrensommelier namens Fernando Fernandez involviert.

Das Ziel sei es gewesen, erzählte Asbel Morales, den komplexen und vielschichtigen Charakter einer Cohiba-Zigarre in einem Rum einzufangen. Das Ergebnis ist ein typisch kubanischer Rum mit holzigen, rauchigen und fruchtigen Noten. Halte man die Nase in das Glas, öffne sich ein Fenster zu einer kubanischen Landschaft, erzählte uns der sympatische Maestro Ronero mit viel Herzblut.

Bei seinen Spitzenrums hält sich Havana Club jeweils bedeckt, wenn es um das Alter geht. Eigentlich solle man bei einem alten Rum wie bei einer Dame nicht nach seinem Alter fragen, erklärte Asbel Morales denn auch. Die verwendeten Fässer für den Unión hätten ein Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Zudem legte er offen, dass der Rum aus fünf Komponenten geblendet wurde. Für den Havana Club Maximo, die Spitzenklasse im Havana-Club-Universum, sind die ältesten Fässer gemäss Morales rund 60 Jahre alt.

Auch der Schweizer Habanos-Importeur Intertabak war bei der Präsentation mit von der Partie und steuerte die Zigarren bei, natürlich von Cohiba. Die offerierten Cohiba Siglo VI harmonierten wirklich ganz ausgezeichnet mit dem komplexen und ölig-weichen Rum und bescherte uns einen sehr genussvollen Abend.

Die Produktion des Havana Club Unión ist limitiert, allerdings ist eine spätere Weiterführung nicht ausgeschlossen. Bis im September sind in der Schweiz nur 150 Flaschen verfügbar. Davon haben wir uns für unsere Rum-Abteilung 15 Flaschen sichern können.

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