Manuel Fröhlich Cigarren

Im Whiskyfass gereift: Davidoff Winston Churchill «The Late Hour»

Davidoff lanciert eine neue Zigarrenlinie mit einem in Whiskyfassern gereiften Tabak: Davidoff Winston Churchill «The Late Hour». Inspiration für die neue Linie lieferte Sir Winston Churchill, einer der berühmtesten Zigarrenliebhaber der Geschichte. In der Schweiz werden die drei Formate der Davidoff Winston Churchill  «The Late Hour» Anfang August lanciert. Am 2. August findet in unserem Geschäft in Zürich ein Premieren-Event statt.

«Wenn andere zu später Stunde zu Bett gingen, machte er sich Gedanken, wie er die Geschicke seines Landes lenken und sein Volk mit der schieren Kraft seiner Worte inspirieren konnte. Seine Stärke und Kreativität verliess ihn auch bei schwindendem Tageslicht nicht. Gerade im Dämmerlicht war sein Geist hellwach. Die klügsten Gedanken entstanden bei einem Glas Whisky und einer guten Zigarre.»

«Feinschmecker in aller Welt sind heute viel offener für Eindrücke, die weit über den gewohnten französischen Wein, den schottischem Whisky, den Röstkaffee oder die Küche ihres Heimatlands hinausgehen. Mit grossem Vergnügen bietet Davidoff Aficionados nun neue Geschmacksnuancen und beglückende Erfahrungen: «The Late Hour» ist ein komplexer, aromatischer Blend aus Zigarrentabaken unterschiedlicher Herkunft, die zum Teil in Whiskyfässern reifen und die Reise zu neuen Eindrücken und Horizonten bereichern werden. Sir Winston hätte diese ausserordentliche Zigarre sicher genossen und seine langen Abende bei einem Glas seines bevorzugten Whiskys damit wunderbar gefüllt», sagte Charles Awad, Senior Vice President – Chief Marketing Officer der Oettinger Davidoff AG.

Sir Winstons Urenkel Randolph fügte hinzu: «Spätabends und in den frühen Morgenstunden mobilisierte Churchill all seine Kraft und stürzte sich in die Arbeit an seinen Büchern, in Besprechungen mit seinen Referenten oder Vertretern des Militärs. In den dunkelsten Stunden der Nacht war er immer am produktivsten. Und eine Zigarre fehlte dabei nie!»

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Manuel Fröhlich Cigarren

Montecristo 1935: erste Eindrücke

Die Montecristo-1935-Serie war die Hauptattraktion des diesjährigen Habanos-Festivals. Die neue Montecristo-Linie umfasst die drei Formate Maltés (53 X 153 mm), Dumas (49 x 130 mm) und Leyenda (55 x 165 mm), ist kräftig geblendet und soll qualitativ und in der Folge auch preislich als Premium-Linie positioniert werden. Inzwischen habe ich das mittlere und kleine Format in Ruhe geraucht und kann erste Eindrücke übermitteln.

Die Montecristo 1935 Maltés entwickelt zum Auftakt Bittermandel-Noten, wie man sie bei kubanischen Zigarren dieser Tage regelmässig antrifft. Bald werden sie aber von Eindrücken von Kaffee, Kakao und Röstnoten abgelöst. Im Rauchverlauf ergänzen holzige Noten und eine schöne Montecristo-Erdigkeit das Bild. Für die holzigen Noten ist vermutlich der hohe Ligero-Anteil im Blend verantwortlich. Schneller entwickelt sich geschmacklich die kleine Dumas; den Bittermandel-Auftakt überspringt sie und zeigt sofort «dunkle» Kakao und Holznoten. Im Rauchverlauf habe ich mir zudem notiert: Kaffee, Brot, Röstnoten, holzig, erdig.

Der Rauch beider Formate ist weder cremig noch ölig sondern wirkt eher trocken. Auch fehlt es den Zigarren etwas an Körper und Volumen. Dafür überzeugen sie mit einem charakteristischen Geschmack mit schönen Kaffee-Kakao-Röstnoten, die sich von allem, was man bisher aus Kuba kennt, deutlich unterscheiden.

Die Verpackung in braun-lackierten Kisten übernimmt die Montecristo-1935-Serie von der limitierten Montecristo 80 Aniversario, die vor zwei Jahren präsentiert wurde und erst kürzlich auf den Markt kam. Das grosse Leyenda-Format entspricht sogar dem Format der Montecristo 80 Aniversario. Geschmacklich handelt es sich aber um zwei verschiedene Produkte. Wir haben hier in Havanna noch einige Montecristo 80 gefunden und konnten so die beiden Zigarren direkt vergleichen. Die Montecristo 80 Aniversario wirkt runder, voller und weicher, die Montecristo 1935 hat demgegenüber einen ausgeprägten Ligero-Geschmack.

Manuel Fröhlich Cigarren

Habanos Delisting 2017

Seit ein paar Tagen kursiert im Internet die Liste der diesjährigen Habanos-Delistings, also jener Habanos-Formate, welche eingestellt und nicht mehr weiter produziert werden. Der Schweizer Habanos-Importeur Intertabak hat diese Liste nun offiziell bestätigt und mit einer eigenen Übersicht kommuniziert.

Die beiden prominentesten Opfer der diesjährigen Sortimentsstraffung sind die Bolivar Coronas Gigantes sowie die Vegas Robaina Don Alejandro. Von anderen Formaten werden lediglich bestimmte Verpackungsformen eingestellt.

Während die Vegas Robaina Don Alejandro auch bei uns selten nachgefragt wurde, haben wir die Bolivar Coronas Gigantes sehr gut verkauft. Interessanterweise haben wir in den letzten Monaten Kisten mit Boxingdates zwischen 06 (!) und 11 bekommen. Importeur Intertabak hatte bis vor Kurzem noch Kisten mit diesen Boxing-Dates an Lager. Mit Sicherheit wurde die Bolivar Coronas Gigantes 2013 noch produziert. Zufällig habe ich genau dieses Format in der Catadores-Runde geraucht, bei der ich in der Partagás-Manufaktur mitmachen durfte. Inzwischen hat Importeur Intertabak die alten Bestände verkauft und jetzt, wo eine Nachbestellung fällig wäre, gibt es bereits nichts mehr.

Auch bei Intertabak ist man nicht sicher, ob die ausgelisteten Formate im Moment noch produziert werden und erst im Laufe des Jahres aus dem Sortiment fallen, oder ob die Produktin bereits gestoppt wurde.

Wie immer ist auch ein Comeback von eingestellten Formaten nicht ausgeschlossen. Zuletzt haben wir die vorübergehende Rückkehr eines eingestellten Formats im Falle der La Gloria Cubana Medaille D’Or No. 2 im Jahr 2012 erlebt.

Manuel Fröhlich Cigarren

«Die Zigarre ist nicht nur ein Männerspielzeug»

In der Welt ist ein längerer Artikel über Zigarrenproduzentin Maya Selva erschienen. Der folgende Ausschnitt charakterisiert den Flor-de-Selva-Geschmack meines Erachtens treffend:

Maria-Pia Selva ist besser bekannt als Maya Selva. Die Zigarre, die sie herstellt, heißt «Flor de Selva» («flor» bedeutet auf Deutsch «Blüte» und «selva» «Wald»). Kenner mögen sie wegen ihres fruchtig-holzigen Geschmacks, weil sie elegant ist und zu nahezu allem passt. Sie ist die Zigarre der Wahl, wenn eine kubanische ausgeschlossen ist, weil man noch etwas von seinem Drink schmecken will, man es aber gern ein wenig würziger hätte als bei einer Zigarre aus der Dominikanischen Republik. Dann empfiehlt sich eine «Honduranerin».

Manuel Fröhlich Cigarren

Enthüllt: Davidoff Yamasá

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Davidoff hat soeben offiziell über die Einführung der neue Linie Davidoff Yamasá informiert:

Nach 20 Jahren Entwicklung enthüllt Davidoff Cigars seine neueste Zigarrenlinie: Davidoff Yamasá – ein hinreissend intensives Geschmackserlebnis.

Basel/ Schweiz, Juni 2016. PIONIER. FORSCHER. ENTDECKER. All das und noch mehr war Zino Davidoff. Davidoffs weltweit gefeierter Zigarrenvisionär Henke Kelner verkörpert heute denselben kühnen Entdeckergeist. Die unermüdliche Suche nach neuen Aromen, Erfahrungen und Genuss für Aficionados führte ihn und sein Team in die Region Yamasá. Die raue, wilde Sumpflandschaft, in der andere Tabakanbauer scheiterten, kultivierten und pflegten sie, sodass sie nun eine einmalige Intensität und Komplexität hervorbringt. Was niemand für möglich hielt, war Henkes Traum, und er verfolgte ihn unbeirrt 20 Jahre lang. Sein Lohn ist ein unnachahmlich intensives, komplexes Geschmackserlebnis. Die Linie Davidoff Yamasá steht nun zur Enthüllung bereit.

«Das Wesen der Davidoff Yamasá lässt sich kaum besser ausdrücken als mit den Worten Bernard Shaws: ‚Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen: warum? Ich träume von Dingen, wie sie sein sollten, und frage: warum nicht?‘ Die Davidoff Yamasá kam zustande, weil Menschen wie Henke Kelner und sein Expertenteam das Unmögliche möglich machten und mit legendärer Erfahrung, kühnen Entscheidungen und unermesslicher Beharrlichkeit ihre Träume verwirklichten. In jeder Yamasá-Zigarre glüht derselbe Pioniergeist, dieselbe Entschlossenheit wie in dem Aficionado, der sie geniesst. Diese Flamme entfacht schlummernde Träume zum Leben. Die Geschmacksknospen erwachen, beschwingt von einem Blend, der die erdige Wildheit des Yamasá-Blattes mit der intensiven Würze und Süsse nicaraguanischer Estelí- und Condega-Tabake vermählt», erklärt Charles Awad, Senior Vice President of Global Marketing & Innovation der Oettinger Davidoff AG.

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Manuel Fröhlich Cigarren

Davidoff Yamasá Blend

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Davidoff hat in den letzten Jahren ein hohes Innovationstempo angeschlagen: Nach der Nicaragua-Linie stellte die Marke letztes Jahr die Davidoff Winston Churchill und im zweiten Halbjahr die neue Escurio-Serie vor. Im diesem Takt geht es offenbar auch diesem Jahr weiter. Nach der Davidoff Nicaragua Boxpressed, die im neuen Cigar Journal eine 97 Punkte Fabelwertung erhalten hat und in Kürze auf den Markt kommen sollte, folgt in der zweiten Jahreshäfte eine neue «Discovery»-Serie mit schwarzer Bauchbinde.

Während der Name noch geheim ist, wurde der Blend inzwischen kommuniziert. Kernstück ist der Yamasá-Tabak, der bereits für die Puro d’Oro-Serie verwendet wurde. Ein ausführlicher Artikel über das Yamasá-Projekt von Davidoff ist ebenfalls im neuen Cigar Journal erschienen. Darin erzählen die Davidoff-Spezialisten, wie sie das Yamasá-Gebiet erschlossen haben und wie die Tabake in den letzten Jahren mit neuen Kreuzungen weiterentwickelt wurden.

All dies deutet darauf hin, dass mit der Lancierung der neuen Linie das Ende der Puro-d’Oro-Serie eingeläutet wird. Nach der Einführung der Davidoff-Nicaragua-Serie sind deren Absatzzahlen dem Vernehmen nach deutlich zurück gegangen.

Manuel Fröhlich Cigarren

Punch Supremos Humidor

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Die Punch Supremos Edición Suiza 2015 ist seit einigen Wochen im Handel. Am 8. Juni folgt die Lancierung des dazugehörigen Sonderhumidors. Ein spektakuläres Stück, das im Atelier von Humidores Habana entstanden ist, in der Form einer Zigarrenpresse. Jede Humidor enthält 50 Punch Supremos und ein Befeuchtung System Adorini Cigar Heaven 2nd Generation. Der Humidor ist auf 100 Stück limitiert und kostet CHF 3800.

Manuel Fröhlich Cigarren

Neue Habanos-Cigarillos: Montecristo Open und Partagas Serie Puritos

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Im Laufe des Sommers lanciert Kuba neue Cigarillo-Formate. Zum einen wird es von der Montecristo-Open-Serie neu Cigarillos in der Normal- und in der grossen Clubvariante geben. In der Schweiz ist die Markteinführung etwa im Juni geplant. Die Abbildung zeigt das Schachteldesign der Mini Cigarillos ohne die je nach Markt unterschiedlich gestalteten Warnhinweise.

Ebenfalls neu auf den Markt kommt ein Purito-Format (10.6 x 109mm) für der Serie der Partagas-Series-Cigarillos in der schwarzen Verpackung. Puritos werden wie Cigarillos maschinell als Shortfiller hergestellt. Während der Verkaufsstart in der Schweiz im Juni bis Juli sein wird, sind die Puritos in Deutschland ab sofort erhältlich. Habanos-Importeur 5th Avenue schreibt dazu:

Bei der Entwicklung aller Partagás Series Zigarillos stand die meistverkaufte Habano der Welt, die Partagás Serie D No. 4, Pate. Deshalb zeichnen sich diese Zigarillos durch ausgeprägte, erdig-pfefferige Aromen und einen intensiven Tabakgeschmack aus. Die Partagás Series Zigarillos richten sich dadurch vor allem an erfahrene Raucher von kräftigeren Premium-Zigarillos. Das neue Puritos Format ist aber auch als Zwischendurch eine echte Alternative für alle Liebhaber würziger Premiumzigarren.

Manuel Fröhlich Cigarren

Verkaufsmodalitäten zum «Cohiba 50 Aniversario»-Humidor

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Zum 50. Jubiläum von Cohiba stellte Habanos anlässlich des diesjährigen Festival del Habano den exklusiven «Cohiba 50 Aniversario»-Humidor vor. Dieser wurde von der französischen Luxusmanufaktur Elie Bleu gefertigt, seine Oberfläche ist mit von Blattgold überzogenen Tabakblättern verziert, im Inneren verbergen sich 50 Stück des Spezialformats Cohiba Grandiosos mit 60-er Ringmass. Kurz, ein absolutes Sammlerstück, das in einer Auflage von 50 Exemplaren auf den Markt kommen wird und von welchem der Humidor No. 1 am Festival für EUR 320’000 versteigert wurde.

Die entscheidende Frage für geneigte Sammler und Käufer lautete seither: Wie kommt man zu einem der verbleibenden 49 Exemplare und was werden sie kosten. Ein Informationsschreiben des deutschen Habanos-Importeurs 5th Avenue bringt diesbezüglich nun Licht ins Dunkel. Demnach können die Habanos-Importeure aus aller Welt Gebote für maximal 15 Humidore abgeben. Jene Importeure, die am meisten bieten, kommen zum Zug.

Es wäre nun denkbar gewesen, dass die Importeure ihrerseits Händler um verbindliche Gebote bitten. Vermutlich aus rechtlichen Gründen – in Deutschland besteht eine Preisbindung für Tabakwaren – hat 5th Avenue für Deutschland aber einen festen Verkaufspreis von EUR 199’000 definiert. Händler, die an einem Kauf interessiert sind, müssen in Deutschland eine sechsstellige Vorauszahlung leisten. Theoretisch ist es möglich, dass andere Importeure höhere Gebote abgeben und der deutsche Markt leer ausgeht. Die Anzahlungen werden dann zurückerstattet. Ebenso kann aber auch der Fall eintreten, dass Deutschland zu hoch pokert und man in anderen Märkten «Schnäppchen» machen kann.

Über die Modalitäten in der Schweiz ist noch nichts bekannt. Kaufinteressenten dürfen aber gerne mit uns in Kontakt treten, damit wir gegenüber dem Schweizer Habanos-Importeur ein Gebot abgeben oder eine Reservation vornehmen können. Die Auslieferung der Humidore ist gemäss 5th Avenue für Oktober 2016 geplant.