Aficionado Cigarren

Brandneu – Laura Chavin aus kubanischem Tabak

Information: Die zahlreichen Kommentare zur Terre de Mythe finden sich unter „Kommentare“ am Schluss des Beitrages.

Von Laura Chavin-Cigarren schwärme ich ja nicht das erste Mal. Mit der brandneuen – „aus kubanischem Tabak hergestellten“ – Produktelinie „Terre de Mythe“ wird ein neues Kapitel beschrieben. Ab Mitte Oktober können die Zigarren im Schweizer Fachhandel bezogen werden. Und zwar als

  • Corona (50er Cabinet), Stückpreis 31 Fr.
  • Mini Belicoso (50er Cabinet), Stückpreis 34 Fr.
  • Toro (50er Cabinet), Stückpreis 38 Fr.
  • Giant (50er Cabinet), Stückpreis 41 Fr.
  • Robusto (10er Kiste), Stückpreis 36 Fr.

Im Online-Shop von Stefan Meier Tabakwaren (D) ist die Terre de Mythe bereits ausgeschrieben (exkl. Robusto – wird nur für den Schweizer Markt produziert).

Empfehlenswert: Die Geschichte der neuen Cigarre lesen Sie nachfolgend.

Terre de Mythe

Das Novum im Sortiment von Laura Chavin Cigars

Ein geheimes Anbaugebiet auf Cuba – Tabaksamen von allerhöchster Reinheit, die nur für diese Cigarre gepflanzt wurden – Unzählige Stunden Handarbeit für eine Rarität – Wie immer setzt Laura Chavin höchste Maßstäbe an Qualität

Wenn Helmut Bührle, Gründer von Laura Chavin Cigares und Accessoires, eine Cigarre kreiert, ist sie auch immer eine Innovation. Die Terre de Mythe ist das Ergebnis einer jahrelangen Suche nach den besten Rohstoffen, die man einer Cigarre geben kann. „Es sollte von Anfang an eine Cigarre im Stil einer Havanna sein“, erinnert sich der Cigarren-Virtuose. Am Anfang, das war vor sieben Jahren. Auf Cuba fand Bührle unverschnittene Samen von allerhöchster Reinheit, die der Qualität des Tabaks vor 30 Jahren entsprechen. Heute mehr als eine Rarität.

Exklusiv für die jüngste Cigarren-Schöpfung wurde eine Pflanzung angelegt, auf einem „Terroir“ mit viel karibischer Sonne, gesicherter Mineralien- und Feuchtigkeitszufuhr. Ein Stück Land, das alle Elemente der mythischen Kraft des Cubanischen Bodens vereint. Damit war gleichzeitig ein Name geboren: Terre de Mythe. Wo genau die Plantage liegt, das bleibt geheim.

Nach fünf Monaten Wachstumsperiode und unzähligen Stunden Handarbeit pro Hektar wird die Ernte in die Dominikanische Republik verschifft. Dort fermentieren die Blätter unter vollständiger Kontrolle des Hauses Laura Chavin fünf statt wie üblich zweimal. Das perfekte Rohmaterial wird nur den allerbesten Torcedores mit einer Erfahrung von mindestens zehn Jahren anvertraut. Nur sie beherrschen die spezielle Rolltechnik, die Bührle selbst optimiert hat, um Aromenentwicklung und Brennverhalten nochmals zu steigern.

Nach der Manufaktur reifen die Unikate weiter. Und weil Bührle ungern wichtige Dinge aus der Hand gibt, lagert er das Braune Gold weitere Monate in seinem eigenen Keller. Das über 300 Jahre alte Gewölbe im Jagdschloss aus dem 18. Jahrhundert, veredelt mit feinster Klimatechnik, ist dazu gerade gut genug. Lässt man die fertigen braunen Pretiosen durch die Finger gleiten, sieht man ihnen die vielen Innovationen nicht an – nur eine vollkommene Laura Chavin Cigarre, deren öliges Deckblatt seidenmatt colorado maduro schimmert und so eine perfekte Balance ahnen lässt.

Dichten Tabakduft verströmt jedes Einzelstück. Im Rauch zeigt sich die Terre de Mythe voll, doch nicht mächtig. Süß, ohne schwer zu sein. Dicht, aber nicht belastend für den Körper. Mit ihrer vielschichtigen Würze und tiefen Harmonie entfaltet die Terre de Mythe große Kraft und komplexe Aromatik, die sich im Brandverlauf sogar noch steigert. Die Terre de Mythe bietet ein Rauch- und Geschmackserlebnis, das heutzutage nur den allerwenigsten Genießern noch bekannt ist: den Geschmack wie eine echte Havanna-Cigarre aus jener Zeit, als der Mythos Havanna begründet wurde.

Nach einem großen Dinner oder an einem Abend am Kamin kann der Connaisseur voller Respekt über die unzählbaren Schritte Handarbeit nachsinnen, die in einer Terre de Mythe stecken oder an den geheimen mystischen Ort ihrer Herkunft. Oder darüber, was den genussvollen Augenblick noch steigert: Ein 30 Jahre alter Port von Niepoort vielleicht? Oder ein Bowmore 25 years Single Malt.

Kommentare

  1. OLIVER OTTMANN

    Nach der „Concours des meilleurs Conaisseurs“ mal wieder ein absolutes „Highlight“ aus dem Hause Laura Chavin. Eine Zigarre mit „Reifepotential“, die Davidoff wieder um einige Kunden erleichtern wird. Hier stimmt sogar das Preis-Leistungsverhältnis.
    Grüße aus Deutschland
    OLIVER OTTMANN

  2. Peter

    Konntest Du schon eine probieren? Ich leider noch nicht. Bin gespannt.

  3. Hadorn Peter www.tabakgourmet.ch

    Die ersten Muster sind eingetroffen und sorgfältig getestet worden. Wiederum ein qualitativ hochstehendes Produkt, zwar zu einem respektablen Preis, aber durchaus den Einsatz wert.
    Ausgezeichnete Haptik und Optik. Regelmässiger, gleichbleibender Abbrand. Aromavielfalt sehr ausgewogen und interessant. Keine Habano, aber eine Spitzencigarre mit Cubanischen Wurzeln, die sehr elegant in Erscheinung treten.

  4. Ricci Riegelhuth

    Bitte berücksichtigen Sie bei dieser wundervollen Zigarrenentstehungsgeschichte
    eines:
    Niemand kann in der Republik Cuba eigenständig Tabake anpflanzen und sie danach auch noch exportieren.

    Das Monopol des Vertriebs liegt in der Hand des Staates. Es gibt ca. 3000 freie
    Tabakbauer, die verpflichtet sind ihren Tabak an den Staat zu verkaufen.Der Rest
    wird über die Kooperativen angebaut und verarbeitet.

    Ich war in den letzten 6 Jahren über 20 in Cuba.Kein Ausländern hat in diesem Land eine Chance direkt Grundbesitz zu erwerben.

    Beste Grüße aus Bad Vilbel

    Ricci Riegelhuth
    Kioskiero&Genußologe

  5. Andreas Schmidt a.schmidt%20[at]%20tele2.de

    Einen wunderschönen Tag zusammen aus Hamburg, dem Tor zur Welt!
    Ich bin ein wenig erstaunt über alle Kommentare zu dieser Zigarre. Wer den Artikel von Herrn Bewersdorff in der Welt am Sonntag vom 06. November 2005 gelesen hat, der sollte aich kein X für ein U vormachen lassen. Für alle, die diesen Artikel nicht gelesen haben, hier der Link:
    http://www.wams.de/data/2005/10/30/796305.html
    Der Artikel ist excellent recherchiert, da die meisten Informationen von Insidern – auch aus Cuba – kommen.
    Ich warne vor Schalatanen, vor allem, wenn es diese Zigarre ohne, mit Espresso behandelten Deckblättern für 3,50 bis 7,00 EURO gibt!

  6. Ricci Riegelhuth

    Der erste schweizer Zigarrenhandler, der die hier benannte Fabel- und Märchenzigarre aus seinem Sortiment genommen hat, ist der von mir sehr geschätzte Urs Portmann aus Kreuzlingen.

    Die Ehrenrettung für den schweizer Zigarreneinzelhandel !!!!

    In Deutschland dürfen wir darauf wahrscheinlich noch warten.

    Warum wohl?

    Ricci Riegelhuth
    Kioskiero&Genußologe

  7. OLIVER OTTMANN

    Ich habe eine interessante „Gegendarstellung“ von LC erhalten und bereue bisher keine einzige Zigarre, welche ich aus dem Hause geniessen durfte.

    Zitat „H.Bührle“
    Offener Brief

    Offener Brief an Herrn Christoph Keese, Chefredakteur der Welt am Sonntag, hinsichtlich des von Herrn Hans Bewersdorff verfassten Artikels „Das Märchen von Laura Chavin“, Welt am Sonntag / Ausgabe vom 30. 10. 2005 sowie an alle Laura Chavin Depositionäre, Geschäftspartner und Freunde.

    Sehr geehrter Herr Keese,

    sehr geehrte Damen und Herren!

    Es gibt ein Menschenrecht auf Irrtum, doch keines auf Unterstellung. Ersteres sei Herrn Bewersdorff zugestanden und nimmt er auch massiv in Anspruch, wenn er in seinem „Das Märchen von Laura Chavin“ betiteltem Artikel in der WamS vom 30. Oktober 2005 unsere Marke Laura Chavin angreift. Immerhin hat er in den Jahren zuvor Laura Chavin hymnisch besungen, Helmut Bühre als „Deutschen Davidoff“ gefeiert, der mit der „dominikanischen Laura Chavin eine Spitzenzigarre“ geschaffen habe und mit der „Concours von Laura Chavin“ – der Nummer eins seiner persönlichen Bestenliste – nicht nur „alle Kriterien einer großen Zigarre erfüllt“ sondern „alte Havanna-Träume wieder wahr“ werden ließ (WamS vom 2.04. / 13. 08. / 31. 12. 2000).

    Man kann sich irren, aber so oft und gleich so fundamental? Schon seltsam, aber welcher Alb den Herrn Bewersdorff bei der Attacke auf Laura Chavin auch geritten haben mag: Er deutet an und bleibt doch holprig im Nebulösen, in dem er von einem kursierenden Tabakmärchen schwadroniert, ohne auch nur ein Detail zu nennen. Er unterstellt, statt zu belegen. Da der Autor zu keiner Zeit das Gespräch mit Laura Chavin Cigars gesucht hat, darf wohl ein unjournalistisches Vorgehen à la „Lieber diffamieren statt recherchieren“ bemängelt und über das Leitmotiv spekuliert werden.

    Tatsache ist, dass Herr Bewersdorff in seinem Beitrag komplexe Sachverhalte vereinfacht und verfälschend darstellt. Das weist entweder auf grandiose Unkenntnis hin oder lässt – nicht minder fahrlässig, ja unseriös – die Vermutung zu, dass er, aus welchem Grund auch immer, Laura Chavin verleumden wollte. Nun könnte man heiter sagen, der ganze Artikel sein eine Beschwörung des großen Nichts gewesen, doch wird es sachlich dienlich sein, auch im Namen der vielen Laura Chavin – Freunde, die uns ob dieses Artikels kopfschüttelnd anriefen, ein paar Fakten zu nennen:

    Dass die Sorte Olor als biedere Tabakmagd eingestuft wird, zeugt, Pardon, von Ignoranz. Wie beim Wein spielt auch beim Tabak das Terroir und die Verarbeitung die entscheidende Rolle. Ein Riesling wird in Kalifornien niemals die gleiche Rasse und Finesse erlangen wie an der Mosel oder dem Rhein. Die von Laura Chavin geernteten und besonders fermentierten Tabake der Sorten Olor sowie Piloto Cubano sind beste Qualitäten von höchster Reinheit, um die uns jede andere Zigarrenmanufaktur beneidet.
    Dass wir unsere Kuba-Quelle nicht preisgeben, wird jeder verstehen, der die Branche auch nur ein wenig kennt. An solche Qualitäten, wie wir sie für die Terre de Mythe reserviert haben, kommt man nur mit langjährigen, besten Beziehungen – und keineswegs in beliebiger Menge. Das sind Raritäten und heiß begehrt.
    Dass Herr Bewersdorff die Terre de Mythe als „Fabel-Zigarre“ einstuft, bitte sehr, jeder isoliert sich wie er´s mag. Die Internationale der Connaisseure ist jedenfalls anderer Meinung und enthusiasmiert über diese Zigarre von außergewöhnlich dichter und vielschichtiger Aromatik, die reich ist, süß und nuanciert, doch nicht belastend.
    Dazu muss man wissen, dass die meisten aller Tabake lediglich einem zweimaligen Fermentationsprozess unterworfen werden, die Laura Chavin Tabake hingegen werden fünf bis sechs mal fermentiert. Das ist bei Alltagstabaken überflüssig, doch sinnvoll bei allerbesten Provenienzen zur Finessierung der Aromen.

    Kurzum: wir sehen Herrn Bewersdorff noch voller Entzücken durch unseren Reifekeller in Schloss Hochdorf gehen, hier eine Zigarrenkiste streichelnd, da um ein Muster bittend und des Lobes übervoll. Könnte er sich selbst doch bloß an seine Reise in die Dominikanische Republik erinnern, wo er sich persönlich von den hohen Qualitätsansprüchen überzeugte und offen bekannte: „Ich kenne kaum eine Top-Marke, die mit so viel Aufwand und Leidenschaft produziert wird wie die Laura Chavin“ (WamS vom 2. 04. 2000). Umso obskurer erscheint uns ein Angriff auf Laura Chavin als Mischung aus Dada und Unsinnigkeiten. Man kann freilich auch sagen: Scheherezade war amüsanter oder: Die Wahrheit ist wie klares Wasser. Trinkt eine Kuh davon, wird es Milch, trinkt eine Schlange davon, wird es Gift.

    Helmut Bührle

    Laura Chavin Cigars

  8. Thorsten Gommert

    Nach dem Lesen dieses Briefes fällt mir unwillkürlich ein schönes Sprichwort ein : „Arroganz ist die Perücke der geistigen Kahlheit !“

    Aber der Brief ist nicht das Ende der Geschichte, denn davon offensichtlich angespornt hat heute Hans Bewersdorff in der „Welt am Sonntag“ noch einen nachgelegt :

    Heiße Luft aus der Dom-Rep

    Vollständige Url des Artikels:

    http://www.wams.de/data/2006/01/29/837872.html

    H. Bewersdorff will Stellungnahmen von Fernando Dominguez, Boss von Altadis (zuständig auch für die La Romana -Fabrik in der die Laura Chavins produziert werden) vorliegen haben, in denen dieser versichert und garantiert, dass für die Laura-Chavin-Zigarre Terre de Mythe kein kubanischer Tabak verarbeitet wird. Demnach sollen die Zigarren aus den üblichen Tabak-Quellen der Altadis gefertigt werden, die alle außerhalb Kubas lägen. Sämtliche Aussagen, die von Laura Chavin gemacht wurden, wären komplett falsch.

    Demnach handele es sich nur um kubanisches Saatgut (Cuban Seed), aus dem erst in der Dominikanischen Republik Pflanzen gezogen werden.

    Wenn das zutrifft, wie wäre es mit einer Umbenneung in Laura Scharlatan aus Schloss Hochstapeldorf ?

  9. Jens Tausch

    Respekt! Man mag mit Herrn Bewersdorff nicht immer einer Meinung sein, hier lässt er ein berechtigtes Feuerwerk gegen Mauschelei und unseriösen Marketingpraktiken ab, welches seinesgleichen in dieser doch im positiven Sinne konservativen und traditionell geprägten Welt des Tabaks sucht. Ein weiteres Eigentor des Hauses Laura Chavin. Mit besten Grüßen aus der Welt des Genusses, Jens Tausch, Cigar & Spirits Consultant

  10. H. Weiss

    Im Laufe von 5 Jahren kann man schon mal seine Meinung revidieren. Das gilt ganz besonders, wenn sich Produkte im Laufe der Zeit verändern … oder wenn Produkte in einer Art und Weise in den Markt gegeben werden, die immer wieder eine juristische Auseinandersetzung nach sich zieht (so geschehen bei Humi d’Or und jetzt bei Terre de Mythe).

    Die Artikel von Hans Bewersdorff sind gut recherchiert und im Falle von Laura Chavin / Terre de Mythe durch klare und eindeutige Fakten gestützt, denn es liegen schriftliche Statements vor von

    [b]Tabacuba/[b] (sinngemäß:“… an Laura Chavin wurde kein Tabak verkauft …“)
    [b]La Romana/[b] (sinngemäß:“ … kein cubanischer Tabak in der TdM …“)
    [b]Altadis/[b] (sinngemäß:“ Die Aussagen von Laura Chavin …. sind unwahr)

    Hut ab, wenn es noch Journalisten gibt, die Standpunkte vertreten und „Märchen“ aufdecken ohne auf das Anzeigenaufkommen zu schielen.

    Noch etwas fachliches:
    Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht, was mit einem Tabak passiert, der – wie H. Bührle in seinem unsäglich arroganten „offenen Brief“ behautet – fünf- bis sechsmal (!!!) fermentiert wird ?

    Man sollte also – besonders im Falle TdM – nicht auf die Person Hans Bewersdorff zielen, sondern die Fakten, die auf dem Tisch liegen, anerkennen. Und dann die handelnden Personen danach beurteilen … !

    Hannes Weiss

  11. Jens Tausch

    Terre de Mythe – Mystische Erde, mal ganz ehrlich, schon der Name bietet ein Füllhorn an Fantasie, Legenden und die, die es werden sollen. Ayers Rock oder Stone Age geben immer noch Rätsel auf und zahllose Geschichten über den Ursprung und die Bedeutung umranken diese wahrlich mystischen Plätze. Kulturgeschichtlich hat der Tabak im Allgemeinen und im Besonderen dieses gerollte Bündel, die Zigarre, ähnliche vielschichtige Bedeutungen in ritueller, spiritueller, sogar medizinischer Hinsicht, aber das so ein kleines Rauchwerk so eine Auswirkung auf unseren heutigen Kosmos haben kann, wer hätte das gedacht? Allein die Herkunft der TDM scheint eine nicht enden wollende Quelle für Spekulationen zu sein. Vor allem im Hinblick auf die wahre Geschichte, deren Veröffentlichung sich nun abzuzeichnen scheint. Der ganze Tabak, nicht wie sonst üblich nur der Samen, wurde aus Kuba geschmuggelt. Jawohl, und das Ganze von langer, zugegebenermaßen, sehr langer Hand geplant. Es könnte sich also folgendermaßen zugetragen haben.
    Die Urmutter der Mayas, der Namen durfte nie ausgesprochen werden und so ist er in Vergessenheit geraten, hatte schon damals prophezeit, einer wird kommen, er wird der Welt ein Zeichen geben, es wird ein Geschenk mit ungeahnter Kraft sein und fundamentale Änderungen in der Sicht der Dinge mit sich bringen. Der Ort, an dem diese Geschichte ihren Lauf nehmen wird, wird das uns heute bekannte Kuba sein. In den 50igern des letzten Jahrhunderts kam dann schließlich einer alten Heilerin in Ausübung ihrer Tätigkeit eine Vision. Er ist geboren, im Zeichen des Tabaks! Es wurde mit den Ältesten einer längst vergessen Glaubensgemeinschaft gesprochen und man kam zu dem Entschluss, wir müssen alles Erdenkliche für den Tag X vorbereiten. Was lag also näher, ein Feld jahrzehntelang mit Tabak zu bestellen, einen Boden mit mystischen Eigenschaften zu kultivieren, allen staatlichen Kontrollmechanismen ein Schnäppchen zu schlagen um den Grundstein des Geschenks des Einen, der da kommen wird, zu legen. Die weitaus größere Herausforderung war, wie gelangt das braune Gold außerhalb des Landes ungesehen von den Häschern der Regierung? Es wurde ein Tunnel zur Grenze in die dominikanische Republik gegraben, deren Fertigstellung nun ein Ende hatte. Man kann sich gut vorstellen, wie dieses triumphale Ereignis nach so langer Zeit der Entbehrungen gefeiert wurde. Eins hatten aber alle nicht bedacht, die Urmutter der Mayas, der Name…sie wissen schon, hatte selbst eines in ihrer Unbedarftheit und in dem Glauben an das Wahre nicht sehen können, die Welt dreht sich, genauso wie einige Grundwerte in den Gesellschaftsstrukturen unseres Planeten und so bleibt uns vielleicht die wirklich wahre Geschichte für immer verborgen. Holy smoke, Jens Tausch

  12. J. M.

    Disput Terre de Mythe: Mit Eleganz gefochten, ist allemal erbaulicher als dumbes Prügeln. Wunderbarer Beitrag!

  13. Dodo

    Großherzige Lüge:Wann ist die Wahrheit
    so schön,daß sie dich übertreffen könnte?
    Torquato Tasso

  14. Heiko Poerz – clubcigarren.com www.clubcigarren.com

    Ja, ja, der Herr Bührle.

    Bei der letztjährigen Inter-Tabak haben wir – die bei der Party anwesenden Aussteller, Importeure und Händler – über Herrn Bührle diskutiert.

    Alle waren der Meinung, „der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht“. Dies scheint nun der Fall zu sein.

    Besonders gelacht hat auch Heinrich Villinger, als ich ihm an diesem Abend eine Sonderserie „Laura Schlawiner“ gegeben habe. Eine nette kleine Corona mit einer dunkelblauen Bauchbinde und Laura Schlawiner Bauchbinde.

    Diese Cigarre wird in den geheimen Kellern unseres Büros auf Anfrage gefertigt. ;-)))

    Ciao

    Heiko Poerz Clubcigarren.com – immer einen Zug voraus!

  15. Ricci Riegelhuth

    Ich laß von ihr,sie sich von mir betrügen,
    umlügend unsre Fehler zum Vergnügen.

    William Shakespeare

  16. Michael Becker

    Wenn die Zigarre schmeckt, sollte die Herkunft eigentlich egal sein. Aber die wahre Herkunft verleugnen, nur um mehr Geld verdienen zu können ist dem Kunden gegenüber mehr als unfair.

    Sollte Herr Bürle wirklich so vehement lügen? Lässt sich die Herkunft des Tabaks nicht durch Laboruntersuchungen nachweisen?

    Dann wäre doch die Diskussion beendet und Herr Bürle entweder überführt oder entlastet.

    Dem Zigarrenfreund, der durch die Diskussion verunsichert ist, würde es entgegenkommen.

    Zitat: „Das Leben ist zu kurz um gefälschte Zigarren zu rauchen“

  17. Hermes Trismegistos

    Damit würde der Gordische Knoten zerschnitten.

    Hat denn Herr Bührle die Klasse eines Giganten ?

    Was er uns zu beweisen hätte.

    Wir alle warten auf den nächsten Akt im Spiel um die Hybris.

    Wie schön, es geht ja nur um Zigarren.
    Oder vielleicht doch auch um die Kundschaft?

  18. Ricci Riegelhuth

    Jetzt geht es doch um die Kundschaft !!!

    Die ersten Tabakfachhändler in Deutschland zeigen die gleich Haltung wie Urs Portmann vor 4 Monaten in der Schweiz.

    Pfeifen und Zigarrenhaus
    König und Schubert

    in Hannover und Göttingen haben die Fabelzigarre aus ihrem Sortiment genommen.

    Beste Grüße aus Bad Vilbel

  19. Thorsten Gommert

    Es geht voran !

    Und nun ist da Welt am Sonntag mit dem morgen erscheinenden Artikel „Ein kalter Hauch von Zigarren-Krieg“ wieder mal am Zug.

    Ein interessantes Interview führte Hans Bewersdorff mit dem Grandseigneur der Havannas, Heinrich Villiger :

    http://www.wams.de/data/2006/04/30/879480.html

    Danach hat Hans Villiger gegen Herrn Bührle eine Klage eingereicht !

    Denn „auch PR und Marketing sind in wesentlichen Details gegenüber dem Kunden zur Wahrheit verpflichtet. Nicht zuletzt deshalb wollen wir ein Urteil, das Signalwirkung hat.“

    Bezeichnend ist, dass über den Fall „Laura Chavin“ bislang in keiner deutschsprachigen Zigarrenzeitschrift kritisch berichtet wurde und er auch in anderen Zigarrenforen bislang keinerlei Erwähnung fand. Überwiegen hier wohl kommerzielle Interessen ?

    In sofern ein großes Lob an die WamS.

    Es bleibt spannend !

    Mit rauchigem Gruß aus Wiesbaden

    T.Gommert

  20. thomas kraft

    Ihrem Lob an die Wams kann ich mich in keinster Weise anschließen. Denn offensichtlich merkt weder die Chefredaktion noch der Verlag, dass die Kolume von Herrn Bewersdorf zwischenzeitlich zum einseitigen Sprachrohr der Kubanischen Zigarrenliga degradiert wurde, in der ein vermeintlich neutraler Journalist seit fast einem halben jahr nur noch „Parteigutachten“ im Sinne der Kubaner publiziert. Jetzt legt Herr Bewersdorf wenigstens offen, aus welcher Quelle er seine Informationen auch für die vorherige Berichterstattung hatte und es zu keinem Zeitpunkt für nötig hielt auch Herrn Bührle mit diesen Aussagen zu konfrontieren. Für jeden neutralen Pressevertreter wäre dieses ein selbstverständliches Credo gewesen und für jede Kolumne, die an einer umfassenden Information des mündigen Zigarrengenießers interessiert ist, ebenso. Statt dessen wird Herrn Villiger ein Plateau zum Wettern auf unterstem Niveau gegen alle Domingo-Produkte geboten, insbesondere natürlich gegen eine Marke, die es seit Jahren bewiesen hat, dass beste Zigarren-Qualitäten nicht zwangsläufig und aussschließlich in Kuba produziert werden.

    Wie Herr Villiger in dem gestrigen Bericht der WamS selbst sagt, wird es schon in Kürze eine Produktbereinigung geben, in der die Big Player die kleinen Marken verdrängen werden. Offensichtlich beabsichtigt er mit der angeblichen Klage gegen Laura Chavin nichts anderes als das!
    Denn um die vermeintliche Herkunft der Tabake für die Terre de Mythe geht es schon lange nicht mehr. Meiner Meinung nach soll auf diese Weise, ein privates Unternehmen, dass in puncto Qualitätsanspruch so manchem Großen Paroli geboten hat und sich über Jahre eine große Fan-Gemeinde aufgebaut hat, bitterlichst geschädigt werden. Wie erschreckend, dass sich Herr Bewersdorf mit seiner bewußt einseitigen Datstellung dafür einspannen läßt und seine Leserschaft für einfältig genug hält, diese Intention nicht zu enttarnen!!!

    Thomas Kraft

  21. H.Weiss

    Scheinbar hat Herr Kraft einen ganz anderen Artikel gelesen als ich ….!

    Wo, bitteschön, hat denn Herr Villiger in dem WamS-Interview „auf unterstem Niveau“ gegen alle Domingo-Produkte gewettert ???
    Übrigens: Heinrich Villiger ist mit seiner Firma El Mundo del Tabacco einer der grossen Importeure von nichtcubanischen Zigarren, davon nicht wenige aus Santo Domingo. Diese dann aber mit einem Preis, der der gebotenen Qualität auch entspricht … !

    H. Weiss

  22. H.Weiss

    Da fällt mir das alte Sprichwort „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen“ wieder ein.

    Die Macher von LC haben sich ein Glashaus gebaut, mit ihrem Märchen um die Herkunft der Terre de Mythe und deren Tabake.
    So weit, so gut. Statt nun – wissend um die fragile Konstruktion – den ersten Artikel in der WamS schweigend hinzunehmen kam der bekannte offene Brief.

    Darauf hat die WamS zunächst mit unwiderlegbaren Fakten geantwortet und nun mit dem Interview. Das musste sie auch tun, um ihrem Anspruch und ihren Lesern gerecht zu werden.

    Wer hat denn nun der Marke geschadet – die WamS oder eher die Macher von LC selbst??

    H. Weiss

  23. Hermes Trismegistos

    Frei nach dem Motto:

    Wenn schon schwierig,
    dann auch noch bescheuert ?

    DENKEN HILFT !!!!!

    Wunderbarer Beitrag von Herrn Weiss

    Alles Beste für die kommende Woche

    Hermes

  24. Michael Becker

    Auch ich muss den Beiträgen von Herrn Weiss beipflichten.

    Wenn Herr Bürhle so ehrlich ist, wie Herr Kraft annimmt, liesse sich doch sicherlich ein Nachweis über die herkunft der „Terre de Mythe“ erbringen.

    Aber vielleicht ist ja gerade der mythos der Verkaufsschlager?

    Bis zum nächsten Mal

    M. Becker

  25. Dr. Mabuse

    Herr Bührle hat das getan, was in Werbung und Marketing das A und O ist: schwindeln, erfinden von Fakten, weglassen von Fakten. Insofern ist ihm zunächst nichts vorzuwerfen. Aber er hat drei fatale Fehler begangen: er hat offenbar erstens so dick aufgetragen, dass die Sache einfach auffliegen _musste_, er hat sich zweitens dabei erwischen lassen und er hat drittens dann auch noch nachgekartet mit seinem offenen Brief. Das sind ja gleich drei Fehler auf einmal! Ja geht denn das? Offenbar, wie man sieht. Dumm gelaufen, aber aus eigener Schuld. Das hätte einem alten Marketinghasen wie Bührle nicht passieren dürfen. Jetzt hat er den Salat (wobei mich nicht wundern würde, wenn er aus diesem seine nächste Zigarre kreiiert.)

  26. Johannes Maler

    Wunderbarer Beitrag im Dienste einer wunderbaren Freundschaft!
    Im Klartext für alle: Herr Weiß ist seit Jahren privat mit Herrn
    Bewersdorff befreundet und von daher als dessen Stimmungsmacher /
    Multiplikator in sämtlichen Zigarren-Foren zu verstehen!!!

  27. H.A.Wanna

    Tja, so haben viele in der Zigarrenbranche ihre Seilschaft.
    Ich für meinen Teil verlaß mich am liebsten auf meinen Geschmack.
    Und Laura Chavin ist für meinen eine Zumutung.

  28. Frank Scholz

    @Herr Maler,

    mir stellt sich unabhängig von der laufenden Diskussion um die missglückte „Werbeaktion“ von LC nun auch noch die Frage: Wer ist hier wer …

    Nun Gut, Herr Weiss ist Herr Weiss … egal mit wem er befreundet ist (spielt das eine Rolle, bei den Fakten) … das haben Sie ja bereits festgestellt.

    @Herr Bürle,

    was bringt es Ihnen auf den Vorwürfe weiterhin in einer arroganten Form zu begegegnen. Machen Sie damit nicht alles nur noch schlimmer als es ist.

    Besten Gruss aus Vilbel,

  29. A. Schmidt

    Manchmal ist es eben sehr schwer, die Wahrheit zu ertragen! Was Herr Bewersdorf gemacht hat, ist lediglich im Stile eines gut recherchierten Journalismus, einer falschen Behauptung den Boden zu entziehen. Erst nachdem Herr Villinger von verschiedenen Seiten auf diese Tatsache aufmerksam gemacht wurde, hat er sich diesen Aussagen gewidmet und selbst recherchiert.
    Auf Basis dieser Erkenntnisse und durch fundierte Informationen und Fakten hat man sich dazu entschieden, Klage einzureichen. Dies hat Herr Villinger in der letzten WamS erläutert und klar gestellt.
    Niemand von uns Zigarren Fans, die u.a. auf dieser Seite ihre Meinung äußern möchte, dass eine Seite gestärkt oder in den Himmel gehoben wird – sorry Herr Kraft – aber die Unwahrheit mag eben auch niemand von uns. Deshalb ist es für einige auch schwer, die Wahrheit zu ertragen!
    Beste Grüße, A. Schmidt

  30. H. Weiss

    @“Johannes Mahler“

    Freundschaft ist Freundschaft – dennoch kann man in der Sache auch getrennter Meinung sein. Aber das ist für viele schon zu hoch … !

    Übrigens: In der Sache LC sind Hans Bewersdorff und ich einer Meinung – und zwar zu 100% ! Fakten bleiben Fakten – und die sind in diesem Falle eineindeutig.

    H. Weiss

  31. Nino Munoz

    Fakten bleiben Fakten – da haben Hannes Weiss und H. Bewersdorff vollkommen Recht.

    Heisse Luft bleibt heisse Luft – und der Ballon ist geplatzt.

    Und ich denke dass hier die Arroganz des Marketings sehr elegant zu Fall gebracht worden ist.

    Dafür Respekt an H. Bewersdorff – und an Hannes Weiss dass er zu Fakten und Freunden steht.

    Grüsse aus Guangzhou-China.

    Nino Munoz
    (befreundet mit Hannes Weiss – und stolz darauf )

  32. H_A_Wanna (der wahre HAW)

    Über den geplatzten Ballon freue ich mich auch sehr. Und über den „Kampf“ von Hn. Bewersdorff trotz „offener Briefe an die Chefredaktion“… Chapeau!

    Aber als Marketier muss ich mich schon dagegen verwahren das von „der Arroganz des Marketing“ und „vom Schwindeln als A und O des Marketing“ die Rede ist.
    Da halte ich mich eher an das Credo das Marketing bzw. Werbung „Truth well told“ ist. Aber wer schwindelt wird es nicht weit bringen.
    Aber wie gesagt: Über die zu Fall gebrachte Arroganz des Schlosskellerbewohners freue ich mich sehr.

    Cheers,
    HAW

    PS: Das obige Posting von HAW mit der GMX Adresse ist NICHT von mir.

  33. Ricci Riegelhuth

    Schön, wir nähern uns den Grundlagen und erkennen die Voraussetzungen:

    TRUTH WELL TOLD !!!!!

    Danke an den wahren HAW,

    Gruß

    Ricci Riegelhuth

  34. Dr. Mabuse

    Hallo Herr Wanna, ich bin seit 28 Jahren im Marketing tätig und kenne außer meiner Familie (leider) so gut wie niemanden, der das nicht ist und weiß schon, wovon ich schreibe 😉

  35. Dagobert

    Tja, die Mystische Erde wurde entmystifiziert. Was bleibt, ist eine gut gemachte, aber überteuerte Cigarre, wie es so viele gibt.
    Werbung erzeugt Nachfrage; der Markt bestimmt die Nachfrage, Das Preis- Leistungs- Verhältnis bestimmt den Absatz.
    Stimmt die Werbung aber nicht und täuscht dem Ver(b)raucher etwas vor, entsteht in kürzester Zeit ein gegenteiliger Effekt.

    Das ist wie bei der Telekom-Aktie, der Wert des Produkts fällt ins Bodenlose *lol*

    Nun muss der Herr Bührle Schadensbegrenzung betreiben. Schauen wir mal, ob das gelingt…

    Grüße H. Morgenstern

  36. Dagobert

    Oooops…. Emailadresse falsch. Sorry, aber man hängt manchmal am dot.de 😉

  37. Martin Schlegel

    Der Blog ist eine echte Bereicherung.
    In den deutschen Foren geht es zu wie bei Geheimgesellschaften und hier wird ein brisantes Thema offen diskutiert.

    Sehr informativ euer Schweizer Cigar Blog,

    Martin Schlegel,Siegburg
    Deutschland

  38. Dodo Novolett

    Ich frage mich gerade,was überzeugt mich mehr: Zitate die zutreffen oder Beschuldigungen die unterstellen ?

    Eine gute Nacht,wünscht euch allen

    Eure Aficionada Dodo

  39. Rainer Stang

    An alle Marketing Experten:
    BETONE DAS POSITIVE:
    FINDE heruas was das Besondere an deinem Produkt ist.Dann überzeichne es wie ein Satiriker.
    Ein Beospiel:Wenn ein Pferd über einen Graben springen kann, laß es über den Grand Canyon springen.
    DIESE ERKENNTNIS HAT MICH WEITER GEBRACHT ALS IRGENDETWAS ANDERES;DAS ICH SEITDEM GELERNT HABE:
    Solange ein Fückchen Wahrheit in einer Idee steckt,kannst du sie bis ins Unendliche übersteigern.
    Noch ein Beispiel:
    Ein Funkspot für Sonnencreme. Ein britischer Sprecher preist das Produktan.
    Dabei bekommt er langsam einen westindischen Akzent.(Nach einer Idee von Ron Collins)
    Natürlich wird dich keine Sonnencreme der Welt in einen Schwarzen verwandeln.Aber du kannst dir vorstellen,dass du davon braun wirst.

    Paul Arden paßt auch.

    Rainer Lang
    Köln

  40. Andreas Schmidt

    Mensch Herr Lang oder Stang, jetzt weiß ich warum ich mich nicht mehr aufregen muss, wenn mir die Politiker vor der Wahl alles versprechen und dann nichts halten oder aus 2% Erhöhung + 0% Erhöhung plötzlich 3% Erhöhung der Mehrwertsteuer werden!!!
    Man – ich hätte ins Marketing gehen sollen. Da bekommt man für so eine gequirlte Affenkacke auch noch Geld.

  41. Irina

    Ich kann diese ganze Aufregung nicht nachvollziehen!
    Erst schreibt Herr Bewersdorf die Marke LC in den Himmel, und nun neuerdings in die Hölle!
    Unglaubwürdig ist beides!
    Wenn wir noch ein wenig warten, wird sich Herr Bewersdorf sicherlich der Quallitäten von LC erinneren und die Zigarren wieder in den Himmel loben.
    Kommt Zeit, kommt lob!

    Bussi
    Irina

  42. Rainer Schramb

    Verleumdungen die kein Gehör finden,zerfressen die Zunge.

    Damit wir es mal offen aussprechen, Frau Irina Pommer durch Kraft,verschwistert mit Bührle und Maler.Der Duktus erscheint gleichermaßen wie der Geist, der dahinter
    steht.
    Ach Herr Bührle,wir sind hier in der Schweiz. Der König kommt offen daher.
    Volkes Demokratie und calvinistischer Pragmatismus ist angesagt!
    Nichts für Ungut,

    Rainer Schramb
    Privatier

  43. Heinz Zarendorff

    Jetzt kommt die schwierigste Turnübung für Sie, Herr Bührle.
    Sie dürfen sich selbst auf den Arm nehmen.

    H.Zarendorff
    Bad Homburg

  44. Pitt Bull

    Martin Schlegel schrieb:
    „Der Blog ist eine echte Bereicherung.
    In den deutschen Foren geht es zu wie bei Geheimgesellschaften und hier wird ein brisantes Thema offen diskutiert.“

    Dem kann ich 100 % zustimmen. Andere Zigarrenforen lese ich schon lange nicht mehr, da spielen sich vor allem in einem selbsternannte Zigarrengötter gerne als Blockwarte auf, mit einer oft unerträglichen Arroganz. Ich muss gar keine Namen nennen, das merken auch viele andere neben mir. Hier hingegen geht es demokratisch und fair zu, bei aller durchaus gebotenen Schärfe, ohne dass eine selbsternannte Forenpolizei sich aufspielen muss. Klasse hier!

  45. Eberhard Fuchs

    Herr Bührle war und ist ein Cigarren-Promotor.Nie war er Manufakteur,Pflanzer oder Rohtabakverarbeiter.
    Es ist ganz einfach,denn,die Überschätzung eines Menschen kann von allem Luxus der teuerste sein.

    Eberhard Fuchs
    Wiesbaden

  46. M. Dreher

    Brisantes Thema, naja. Eher kurios. Es geht hier schließlich nur um einen Herrn, der mikroskopische Mengen an gerolltem Laub unters Volk bringen will, zu dessen Absatz lächerlich blumige Texte verfasst, die Herkunft des Laubs mutwillig falsch deklariert und menschliche Eitelkeiten. Alles schon dagewesen und drängendere Problemchen gibts auch.

    Ich fände es schon wieder amüsant wenn HB gerade wegen dieser unwahrscheinlich aufgeblasenen Diskussion mit dem mythischen Kehricht Erfolg hätte.

    I don’t care about anything
    I don’t care no more

  47. Pitt Bull

    Sicher gibt es drängerndere Probleme. Aber soweit ich die Branche kenne gibt es viele Schaumschläger, die gerne das Blaue vom Himmel herunter versprechen, wenn auch vielleicht nicht ganz so dreist wie Herr Bührle. Ein Einzeltäter ist er aber gewiss nicht. Man schlage doch mal nach, was schon alles geschrieben und behauptet wurde über Marken, die längst wieder zu Recht in der Versenkung verschwunden sind und die man nicht einmal guten Gewissens auf den Kompost werfen konnte. Ich kenne persönlich einen „Zigarrenproduzenten“, der eine neue Marke in Deutschland auf den Markt brachte. Von ihm selber weiß ich, dass er seine Zigarren nicht nach Qualität, sondern nach den günstigsten Einkaufspreisen aussuchte. Ws er dann als Marke auf den Markt brachte, lag einfach schon zu Unmengen in Mittelamerika auf Lager und wurden ihm billig angeboten. Dann eigene Ringe und Kisten drum; alles andere, womit die Zigarren dann in Deutschland präsentiert wurden, war dann frei erfunden. Leider sagt viel zu selten mal jemand (wie es H. Bewersdorff lobenswerter Weise tat) wie das Kind im Märchen Des Kaisers neue Kleider: „Aber er hat ja gar nichts an!“

  48. Sami Rosenfeld

    Wo Phantasie und Urteilskraft sich berühren, entsteht Witz,wo sich Vernunft und Willkür paaren, Humor. Novalis

    Den Humor wird HB jetzt brauchen um seine
    LC mit der TdM wieder zu rehabilitieren.

    Königstein/Taunus
    S.Rosenfeld

  49. Irina

    Es ist doch interessant wie sich hier alle über Herrn Bührle ereifern, ohne zu berücksichtigen das derjenige der ihn doch jetzt so invesigativ enttart hat, mitverantwortlich für den doch anerkennenswerten Erfolg war.
    Ich kann mich noch gut an die Lobeshymnen von Herrn Bewersdorf über LC erinneren. Aber da bin ich wohl hier die einzige mit gutem Gedächnis.
    Im übrigen habe ich nichts mit dem Mann zu tun. Seine Zigarren sind mir zu Schwachbrüstig und Eindimensional. Das einzig positive an LC, ist die wirklich tadellose Verarbeitung. Das war es dann aber auch schon.
    Aber MAN(N) möchte natürlich lieber nur das sehen was einfach und bequem ist.
    Ein hinterfragen ist nicht erwünscht. Ist bei so manchem Zeitgenossen hier wohl auch besser so.

    Bussi
    Irina

  50. Eberhard Fuchs

    Du sublime au ridicule il m`y a qu`un pas.
    (Vom Erhabenen bis zum Lächerlichen ist es nur ein kleiner Schritt.)

    Napoleon Bonaparte

  51. Frank Scholz

    Hoi Frau Irina,

    Lobeshymnen hin oder her. Wann war das? Noch in diesem Jahrhundert?

    Hand aufs Herz, Sie revidieren Ihre Meinung nie? Auch wenn es dafür dringende Gründe gibt. Bemerkenswert!

    Besten Gruss,

    Frank Scholz

  52. Pitt Bull

    Es ist schon mancher als Adler gestartet und als Suppenhuhn abgestürzt.

  53. M.Andre www.humidorbau.de

    Ich könnte eine Website mit den gesammelten Werken des Wirkens von besagtem Herrn erstellen.

    Zum Glück müsste man das nicht alles ausdrucken. Man kann so viel Papier so schlecht hochstapeln. (ich meinte natürlich hoch stapeln).

    Nur eines verstehe ich bis heute nicht. Ein jahrelang, zugegebenermaßen ausgezeichnetes Marketingkonzept, hat die LC neben Davidoff und Havanna als „Class of its own“ kommuniziert.

    Warum um alles in der Welt dieser unglaublich dumme Provenienzenstreit?

    Nicht, das es mich stören würde – nur verstehen kann ich’s nicht.

  54. Peter Mayer

    eigentlich braucht niemand zigarren und gerade habe ich den brief von hr,bührle an hr.keese gelesen.ich bin fasziniert und erstaunt.mich hat ein freund auf den blog aufmerksam gemacht.absolut abgefahren.im mittelalter hätte hr.bührle uns allen das paradies versprochen und zu mondpreisen verkauft.wie lange verdient der mann sein geld damit?hier schau ich öfter rein, weil amüsant.

    PM

  55. Eberhard Fuchs

    Könnte die Faszination aus folgendem Gedanken enspringen:
    Je weniger Ahnung jemand hat,desto mehr Spektakel macht er und ein desto höheres Gehalt verlangt er.
    Mark Twain

  56. Pitt Bull

    „Warum um alles in der Welt dieser unglaublich dumme Provenienzenstreit?“

    Größenwahn? Den falschen Tabak geraucht? Einen Tabakkäfer verschluckt? Einen Porsche auf der Wunschliste? Wein von Lidl getrunken? Was auch immer Herrn Bührle geritten hat, es ist niemandem zu wünschen, das gleiche zu bekommen.

  57. Thorsten Gommert

    Schade nur das es so lange gedauert hat – wirklich in allerletzter Sekunde noch aufgesprungen !

    Art of smoke blieb wohl langsam nichts anderes mehr übrig. Wenn man nicht nur als Marketinginstrument für Gratiszigarren spendende Unternehmen verstanden werden will (letzte Woche gleich zehn Kisten), sondern als ernsthaftes Informationsmedium, so kann man die Augen nicht mehr vor diesem Skandal verschließen.

    Ich denke dies ist maßgeblich auch durch die Diskussion in diesem Blog bewirkt worden. Für mich in Sachen Zigarreninformation ganz klar die absolute Nr. 1 im deutschsprachigen Raum.

    Weiterhin „Holy smoke !“

  58. Fred Lauw www.el-humidore.de

    Liebe Genussmenschen,

    wer nun noch etwas mehr Zeit damit vertrödeln möchte ein paar Zeilen unnütz bedrucktes Papier zu konsumieren, dem empfehle ich das FAZ Beilagen Magazin „Piazza“ (ich glaube März).

    Hier gab es auch einen schön gemachten Beitrag über besagtes Zigarrenwunder. Verantwortlich zeichnet sich ein Redakteur Namens Jan Voosen. Geschrieben hat ihn sicherlich Herr Bührle oder seine PR Verantwortlichen. Denn wer so einen Unsinn schreibt kann kein Liebhaber des braunen Gold sein.
    Dieselbe schlichte Story – dieselbe Münchhausenwelt.
    Ohne der schreibenden Zunft zu nahe treten zu wollen – ich habe in der langen Zeit meines vorrangegangenen Berufsleben (Werbeagentur) kaum einen Schreiberling kennengelernt der ohne entsprechende Spenden und Einladungen anständig und der Realität entsprechend seinen Text aufs Gedruckte brachte. Ansonsten kannte man halt den Chefredakteur und der Schreiberling mußte dann den vorgefertigten Bericht der entsprechenden PR-Abteilung übernehmen.
    Also ihr Lieben – wir werden noch so einiges an PR-Gülle über uns ergehen lassen müssen, so manches schlechtes Marketing wird uns in die Läden getragen werden, ettliches an vermeindlichem braunen Gold wird die Luft um uns herum schwängern …
    … liegt es doch an uns die Tür den Scharlatanen zu versperren und durch vernünftige Argumentation und Kommunikation mit dem Kunden die kleine Welt wieder ein wenig gerade zu rücken.

    Guten Genuss
    wünscht
    Fred Lauw
    El Humidore
    Königstein

  59. smoke-for-peace

    Die Gebrüder Grimm haben auch mit Märchen ihr Geld verdient, diese hat man jedoch ernst genommen.

    Don´t make war,smoke

  60. Fredy Raucheisen

    Seit meinen Geburtstag vor 4 Jahren goutiere ich Zigarren. Damals bekam ich von meiner Frau ein tolles Sortiment Laura Chavin Zigarren geschenkt. Alles um die Marke gefiel mir sehr und geschmacklich traf sie genau meinen Vorstellungen. Die Gleichstellung mit Cohiba, Monte Cristo und besonders Zino Davidoff war nur schlüssig, weil mit der Persönlichkeit von Herrn Bührle etwas in die Waagschale geworfen wurde, was mir sonst fehlte, die Passion eines echten Entrepeneurs und Aficionados.

    Vor zwei Wochen bekam ich zu meinem diesjährigen Geburtstag ein umfangreiches Sortiment der Marke Joya de la Romana. Diesmal waren es zwei Zigarrenfreunde von mir , die mich mit einem Zwinkern beschenkten. Sie hatten mich in letzter Zeit für meine Nibelungentreu zu Herrn Bührles Laura Chavin aufgezogen. Ich fand das nicht schlimm, denn, die Geschichte um die Terre de Mythe ist mir egal, weil die mir zu kräftig ist. Meine Präferenz liegt bei hellen Zigarren.
    Ich habe jetzt über die WM die Joya de la Romana mit der classischen Laura Chavin vergleichend geraucht.Die Zigarren sehen identisch aus und schmecken mir auch so.
    Bitte, ich bin schon etwas durcheinander und gleichzeitig kennt jeder das Spiel mit gleichem Produkt bei verschiedenen Markennamen und exorbitanten Preisunterschieden.Überzeugen sie sich selbst, die Linie Joya de la Romana wird wie die Laura Chavin produziert, nämlich bei der Altatis in La Romana in der Dominikanischen Republik.
    Sie bekommen die Zigarre im Fachhandel oder Online. Preise zwischen 4 und 6 Euro.

  61. Ricci Riegelhuth

    Am 23. Mai diesen Jahres habe ich etwas wichtiges verpasst.
    In St. Gallen um 16.10 bis 16.40 hätte ich mir folgendes anhören und erleben können:
    „Erfolgswege jenseits der Geizmentalität:
    LAURA CHAVIN CIGARS“
    Moderator: H.Bührle
    Zu welchem Anlaß:
    St.Gallener Handelstag 2006
    Thema: „Mehrwertkonzepte im Discountzeitalter.“

    Irgendwann stößt strategisches Marketing an deine Grenzen, oder?

    Heute verabschiede ich den July mit einer
    Diplomaticos No. 1 und empfange den August
    mit einer Partagas Grand Corona.

    Na denn, allseits besten Zigarrengenuß

    Beste Grüße aus Bad Vilbel

    Ricci

  62. Ricci

    Pardon, logischerweise muß es heißen:
    an SEINE Grenzen, oder ?

  63. Ricci Riegelhuth

    Thema heißt Standard.
    Was ist Standard in der Abwicklung der Retoure von Zigarren ?
    Ich mache keine Dienstvorschrift daraus.
    Die Retoure werden angenommen, kommen hoffentlich in den Froster, bei möglichst
    weit über 30 Grad Minus. 2 Wochen.
    Alle meine Importeure machen das.
    Ist allgemein so akzeptiert und gängige Praxis, allerdings sehr selten Kloportiert. Weil, wo Tabak sind logischerweise auch Käfer. Deshalb ist das ein allgemeingültiger Standard, denn jeder, der auf Weltniveau stolzzieren will,
    erfüllen muß.
    Herr Bührle hat eventuell eine Superausrede für seine Terre de Mythe Desaster Campain:
    Für ev, vorhandene Käfer aus anderen Zigarren kann ich doch keine Garantie übernehmen !
    Potz, Blitz dont fool me baby………….

    Ich habe gehört, er ist mit der Nummer unterwegs.
    Schade, ich bin kein LC Depositeur !?

    Ganz schräge Nummer !

    .

  64. campain richtig

    im wahren Sinn.

  65. Somebodyknows

    Ich war in La Romana bei Tabacalers Garcia. Die haben eine Tagesration von ca. 100 000 Longfillern.
    Bis zum Mittagessen hat sich die Laura Chavin erledigt.

    Hat hier jemand überhaupt schon den Schlag gehört ?

  66. Ricci Riegelhuth

    Plasencia in Danli/Honduras macht ungefähr die gleiche Stückzahl. Wie hoch die Tagesproduktion der Manufaktur in Esteli/Nicaragua ist, weiß ich nicht.
    Allerdings wäre auch dort die Produktion der LC schon zum Lunch beendet.
    Einmal im Jahr.
    Was für ein Weltmarkteilnehmer ist jetzt
    Herr Bührle ?
    Am 29. September kann jeder der in St.Gallen ist dazu differenziertes Hören.
    Jawohl, Herr Bührle düßt wieder rauchend, im gesponsertem Porsche Cayenne in die Schweiz und malträtiert in St.Gallen die
    wirtschaftliche Elite der Eidgenossen.
    Die Schweizer Händler haben seine TdM schon an den hiesigen Importeur zurückgegeben. Dazu fällt mir sicher noch was ein, diesem Mann sollte geholfen werden. Dont fool this guy………

    Im bekannten Ort der wirtschaftlichen Erkenntisfähikeit, St.Gallen, spricht der
    Cigarrenpromotor Bührle über:
    ERFOLGREICHES MANAGEMENT UND GENUSS
    DER AUFBAU EINER LUXUSMARKE.

    Das dürfen sich die Herrschaften zum Dinner anhören.

    Leid ist das schnellste Pferd zur Erkenntnis.

  67. Ricci

    Der Porsche könnte auch geleast sein, allerdings bin ich überzeugt, Herr Wiedekind ist noch nicht entmythologisiert.
    Wer macht das eigentlich ?
    Davidoff ?

  68. Lutz Westphal

    Super Thema , der „Aufbau einer Luxusmarke“ !

    Vielleicht erzählt er auch aus leidiger Erfahrung wie schnell und einfach es geht diese auch selbst wieder „abzubauen“…

    Man darf ferner uf den diesjährigen Auftritt dieses Herrn bei der Messe „Intertabac“ sehr gespannt sein. Wieder wie im letzten Jahr, mit geklonten blondierten Assistentinnen im minimalistisch, antibakteriell-durchgestylten, kalkweissen Ambiente dazu die wundersame Aura einiger Kisten „Terre de Shit“ ? Eine sagenhafte Kombination…

    Viel Spass beim Sonnenschein und cubanischen Zigärrschen wünscht Euch Lutz

  69. Somebodyknows

    Bekannt unter Insidern als
    DIE ERSTE ZIGARREN-APOTHEKE WELTWEIT !
    Die Innovation in der öffenlichen Darstellung von Profilneurose.

  70. Eberhard Fuchs

    @Herr Westphal

    Wenn die deutschen Händler die Ware bei Herrn Bührle zurückgeben, wartet dann auf der Rückseite vom Stand die weltweite Gemeinde der internationalen Conna-ich -weiß- nicht -wofür -ich -Geld – ausgeben -soll ! Direkt aus Japan angereist,denn dort ist der Markt noch offen und gespannt
    auf märchenhafte Geschichten.

    Eine neue Herausforderung für eine Weltmarke wie Laura Chavin Cigars.
    Am 29. September kann Herr Bührle allen Entscheidungsträgern beim Dinner erläutern, in welche Richtung es weitergeht.

    Ein wunderbares Zigarrengenusswochenende
    E.Fuchs

  71. käfersrache

    zum jahrestag wünschen wir dem oberfroster eine baldige bessere dichtung und ein immerzu käferfreien entlein-zoo in der wanne.

    proved:ei ab & er sieht käfer

  72. G. Guissan like@nospamto

    Die Helden Corneilles ergehen sich in hochtrabenden Sinnsprüchen und großartige Reden über sich selbst und diese Aufgeblasenheit wird von jenen für Tugend genommen, denen das eigene Herz nicht sagt, daß zwischen echter Seelengröße und Prahlerei ein Unterschied besteht.

    LUC DE CLAPIERS VAUVENARGUES
    franz. philosoph, moralist & schriftsteller
    1715-1747

    Bei aller Bildung, wenn keine Herzensbildung, was dann ?
    Dann das eben.

  73. Sami Rosenfeld

    Was soll man noch sagen ?
    Was fällt mir noch dazu ein ?
    Was für ein Leben auf dieser Welt. Aber wir haben noch Zigarren. Ich auch noch.
    Die werde ich auc weiter rauchen. Weswegen?
    Deswegen:
    Arroganz,Bibern und Zähneklappern kommen immer aus dem gleichen Geist und Einfalt.

    Moshe Rosenfeld
    Mein Großvater

    Endlich Tacheles

    ..

  74. OLIVER OTTMANN

    Tipp für die „Fernseheulen“ unter den Lesern:

    „Der Mann hinter der Marke“
    Portrait über Helmut Bührle in „GQ TV – Das Magazin“
    Montag, 18. Dezember 2006
    22:15 Uhr, DMAX

    Mit vorweihnachtlichen Grüßen aus Deutschland an alle Zigarrenfreunde!

    OLIVER OTTMANN

  75. Markus Mader

    Also ich weiss nicht. Fast alle reden von Herrn Bührle, fast keiner redet über die Zigarre und den Geschmack. Ich bin vor einigen Wochen per Zufall auf eine Terre de Mythe gestoßen, und erst jetzt beim Versuch, eine Einkaufsmöglichkeit zu finden, auf diesen Blog. Ich muss sagen, dass ich nie zuvor eine Zigarre geraucht habe, die auch annähernd so genial geschmeckt hat wie diese eine Terre de Mythe

  76. Emil Plattmann

    Oliver Ottmann und Markus Mader.
    Gott sei dank, dafür brauchen wir keine Kamera.
    Sonnenklar.

  77. Constantin

    Nachdem der TV-Propagada-Film die Ware von Helmut B. aus S.nicht gleich nach zwei Tagen in Augenhöhe der werten Kunden setzte; in den meißten deutschen begehbaren Humidoren steht die Ware am Boden, Ausnahmen in München und Stuttgart (Heimvorteil), wird natürlich nachgelegt.

    Die Karawane zieht weiter, HB aus S. mit seiner LC, Die TdM dackelt auch weiter mit. Danke lieber Markus Mader !

  78. G. Guissan like@nospamto

    Tun und sehen lassen.

    Die Dinge gelten nicht für das, was sie sind, sondern für das, was sie scheinen.

    Wert haben und ihn zu zeigen verstehen,
    heißt zweimal Wert haben.
    Was nicht gesehen wird, ist, als ob es nicht wäre.
    Das Recht selbst kann seine Achtung nicht erhalten, wenn es nicht auch als Recht erscheint.

    Viel größer ist die Zahl der Getäuschten als die der Einsichtigen.
    Der Betrug herrscht vor, und man beurteilt die Dinge von außen; viele aber sind weit verschieden von dem, was sie scheinen.
    Eine gute Außenseite ist die beste Empfehlung der inneren Vollkommenheit.
    Jesuitenpater B. Gracian Spanien 17. Jahrhundert

    Ich habe den Film verpaßt. Es ging wohl um die besagte Vollkommenheit.

    Schönes Fest zum Rauchen.
    G. Guissan

  79. Hannes die Fernseheule

    Ich habe den TV-Bericht über Herrn Bührle angeschaut. Nach der Eingabe „Laura Chavin“ bei Google, war ich sofort auf diesem Blog.
    @Jens Tausch
    Ihre satirische Geschichte mit der Mayapriesterin und dem Tunnel ist treffend und im hohen Maß gekonnt.

    Glückwunsch zum diesem Blog an den Blogmacher.
    Johannes, die Fernseheule

  80. Ricci Riegelhuth

    Das ist mir bei Art of Smoke entgangen und Gerhard Heimsath hat die kleine Pusseligkeit mit der neuen Herkunftsgeschichte Terres des Dingsdebumsde von LC so schön beschrieben, deshalb ohne Link gleich zu Lesen:
    Ist das Rätsel um die Herkunft der Laura Chavin – Terre de Mythe endlich gelöst?

    Seit Monaten wird schon gerätselt, woher der Tabak für die TdM von LC kommt. Einige waren und sind der Ansicht, es handele sich um Tabak aus der dominikanischen Republik. Andere wiederum meinen, den Beschreibungen des Unternehmes und seinem Führer, dem unvergleichlichen und unerreichbaren Helmut Bührle, entnehmen zu können, der
    Tabak stamme aus Kuba. Das hat – zumindest in der Schweiz – den Allei nimporteur für Habanos veranlaßt, entsprechend Klage zu erheben.

    Eine ganz andere Sicht der Dinge könnte ein Dokument bringen, dass uns auf der INTER-TABAK 2006 im wahrsten Sinn „vor die Füße“ viel.

    Die Messeleitung wollte den Besuchern ein Zigarrentasting bieten, bie dem das Herkunftsland zubestimmen oder notfalls zu erraten war. Auf die Bitte hin sorgten die „Mainplayer“ der deutschen Zigarrenszene für ein breites Spektrum an Provienzen.

    Kuba Partagas P2
    5th Avenue

    Dom. Rep. Leon Jimenez
    Arnold Andre

    Nicaragua Artist Line
    Dannemann

    Nicaragua Casa de Torres
    Honduras Camacho
    beide Schuster/Bünde

    Kanarische Inseln Bahia del Duque
    Woermann Cigars

    Womit selbst Insider nicht gerechtnet hätten: Selbst Laura Chavin, das Unternehmen, von dem Novizen denken könnten, es habe die Zigarre eigentlich erst erfunden, erbarmte sich der gequälten Gaumen und ließ einige Exemplare der TdM durch Boten in das Rund der profunden Zigarrenexperten herab.

    Für die Auflösung erstellte die Messeleitung einen Zettel, aufdem die Zigarren und deren Herkunftsland notiert waren. Und eben dieser Zettel wirft ein völlig neues Licht auf das Herkunftsgeheimnis der Terre de Mythe. Dort wird als Herkunftsland „Deutschland“ angeben.

    Ist es nun so gewesen, dass die Messeleitung einfach den Wohnsitz des Absenders genommen hat?
    Oder kommen die sagenumwobende Zigarre tatsächlich aus Deutschland?
    Vielleicht aus Tabakfeldern rund um Schloß Hochdorf?
    Und welche Tabaksorten mögen dort gedeihen und verwendet werden?
    Geudertheimer Burley?
    Sollte mythisches Pflanzengut auf deutschen Boden einen Burley für Longfillerzigarren ermöglichen und eben diese Kombination zum absoluten Deckblatt,dem Geudertheimer Deckblatt führen können?

    Das Geheimnis um die Terre de Mythe geht weiter.Und niemand sage bitte, es handele sich um eine einfache aber ordentliche Zigarre aus der Dominikanischen Republik- und mehr nicht. Er nähme uns den Zauber,nicht zu wissen, woher sie kommt.

    Und er nähme uns ein Thema für den Fall, dass man mal wieder schmunzeln möchte.
    AoS
    Tabakwelt 10.10.2006

  81. Dieter B. www.ciao.de

    Laura Chavin Erfahrungbericht vom 2. September 2001, geschrieben von Ghost W. Riter für Mastermind Groove!
    Mit Vorfreude anklicken, der Bericht ist satirisch so gut wie die „Mayapriesterin“ und schon vor sechs Jahren geschrieben.

  82. Markus Lukschanderl

    Anfrage:

    Wir haben ein Gebäude gekauft das früher eine Zigarrenfabrik beherbergt hatte.
    Wer kennt oder hat Informationen zu der Firma “ Joh. Phil. Reuhl, Frankfurt am Main und König im Odenwald“ (Benennung der Fabrik)?
    Uberschrift aus einem Panoramabild : Cigarren & Tabak-Fabrik

    Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

  83. Ricci Riegelhuth

    Wo befindet sich denn das Gebäude?
    Was ist genau mit „König im Odenwald“ zu verstehen?
    Welches Panoramabild?

    Gruß aus Bad Vilbel

  84. Thomy Schröberl www.worldcigars.net

    Das hat epische Ausmasse angenommen und ist selbst dann noch nicht komplett, die“ Auswahl der Elite“ fehlt z.B. noch.
    Wie konnte es passieren, das die Bloggerei so von ihm unterschätzt wurde? Ich denke er war in diesem Fall zum ersten mal überfordert und dem Mainstream verhaftet, die ganze Web 02 Entwicklung als etwas ab zu tun, was am Rande läuft, aber noch längst nicht den Einfluss von Printmedien überflügelt hat((die Auflagen der gängigen Zigarrenjournale liegen im unteren 4 stelligen Bereich. Ohne überheblich zu klingen, das ist Penuts).
    Pustekuchen, jeder Euro den LCC in die klassische Werbung investiert hat, bekommt jetzt die Umkehrung der positiven Absicht zu spüren, Kraft der Authentizität aller gegenteiligen Aussagen die hier detailliert nachzulesen sind. Das ist auch nicht mehr umkehrbar und dann stellt sich direkt die Frage nach dem Ausgang der Verhandlung vor dem Schweizer Richter. Das gibt noch großes Kino in Farbe und Mythologie.

  85. Friedhelm A.

    Damit findet der Entrepreneur, der den kubanischen Himmel über das Schwabenland ziehen lassen wollte, den Zugang in die universitären Lehranstalten zurück! Vielleicht muß er gar nicht mehr nach St.Gallen düsen. Denn ganz nebenbei hat er den Fundus für ein Lehrwerk über die Ignoranz in der Medienwelt des 21. Jahrhunderts gelegt. Dieser Deutsche Unternehmer zeigt wie schnell die Seite gewechselt werden kann und man trotzdem noch an erster Stelle stehen bleibt.
    Im letzten Jahr stand er im Cigar Clan noch zur Wahl zum Marketing-King. Rasante Entwicklungen scheinen auf der Tagesordnung zu sein.
    Hier auf dem Blog gibt es noch einen „Weihnachtsthread-cigar clan clan“
    der ist sowohl erheiternd wie auch informativ.

  86. Niccolo Castracanis

    Fairerweise sei festgestellt, kaum einer erkennt die Tragweite der neuen Kommunikationsformen.
    Es wird schlichtweg unmöglich die Geschichte vom Mann im Mond zu verbreiten.
    Das wird auch noch starke politische Konsequenzen haben.
    Wir erleben gerade den Übergang, von geschlossener Kommunikation ohne den authentischen Response der Konsumenten oder Bürger, das ist hier egal;
    zu einer totalen Recherche, Überprüfung und Bewertung im web02 zu dem gerade Gesagten oder Geschriebenen(I-POD, Video,Blog) ,über ein sich ausbreitendes Vertrauensfeld, ohne dass bald niemand mehr auf dem Markt existieren kann.

    Schaffung einer liberalen Gegenöffentlichkeit

    “Mehr Freiheit in der Informationsvermittlung wird nicht politisch erreicht werden, sondern durch die technische Entwicklung in den Bereich des Möglichen rücken. Das Internet bietet erstmals in der Menschheitsgeschichte die Möglichkeit, von Bürger zu Bürger multimedial zu kommunizieren. Dadurch verlieren die Eigentümer der herkömmlichen Medien ihre exklusive Stellung als Schleusenwärter für Informationen. Auch die professionellen Journalisten bekommen Konkurrenz durch das Heer der Blogger, die bereits mit viel Erfolg den Wahrheitsgehalt journalistischer Behauptungen überprüfen und Informationslücken füllen”

  87. Emelie Kirsch

    Gefunden auf einem Link zum manager-magazin:

    Benutzername: alkofax

    Beitrag: Ich bin überrascht wieviel Inkompetenz sich zum Thema Web 2.0 in den Köpfen deutscher Manager angesammelt hat. Was ich darin lese ist vor allem Angst. Die meisten scheinen immer noch nicht verstanden zu haben, dass die sogenannte „Blase“ von „Damals“ doch „nur“ eine Börsenblase, aber keine inhaltliche war. Zuviele Nichtskönner hatten damals Businesspläne gezaubert, und nichts verstanden, aber Geld von unfähigen Investmentbänkern bekommen. Alle Modelle von Damals, haben Ihre Erwartungen weit übertroffen! Google, Amazon, EBay um nur die viel zitierten zu nennen, sind in wenigen Jahren mehr Wert geworden, als alle deutschen Automobilhersteller zusammen. Und dabei fängt es doch erst an.

    WIKIPEDIA, YouTube oder Blogs sind doch nur ein kleiner, sichtbarer Fingerzeig einer massiven, wirtschaftlichen Revolution. Kernpunkt dieser Revolution ist die Schaffung schonungsloser und augenblicklicher Transparenz. Die Zeiten, in denen man durch die Zurückhaltung von Informationen einen Vorteil in Geld ausdrücken konnte sind bald vorbei. es ist Kreativität gefragt. Genau das sollte die Aufgabe der Manager sein: Geschäftsmodelle auf einer forstschrittlichen Entwicklung zu kreieren. Viele können das nicht oder sind zu träge. Daher vielleicht auch die Angst und die unqualifizierten Beiträge. WIKIPEDIA jedenfalls hat innerhalb von wenigen Jahren die beste Enzyklopedie der Welt aufgebaut, wissenschaftlich bestätigt. Und WIKIPEDIA hat binnen Minuten einen großen Vierenangrif abgewehrt…Sind Ihre Leistungen und die Ihrer Unternehmen so gut, liebe Kritiker, wie das geballte, vernetzte Wissen der Welt?

  88. Kassandra

    Hat schon einer dran gedacht, aus den Helmut-Bührele-Laura-chavin -threads ein Buch zu veröffentlichen?
    Fabulös!

  89. Ernst Niekisch

    Helmut Bührle hat sich nie beirren lassen. Als ihm alle sagten, der Zigarrenmarkt sei übersättigt, erfand er „Laura Chavin“.

  90. Knacki Heuser

    Die Betonung liegt auf „erfand“. Richtig?

  91. Ernst

    Aus Spass wurde Ernst und Du Knacki triffst die Betonung.

  92. Philip debatte.welt.de

    Im Gegensatz zum Pionierprojekt „TdM“ des Herrn aus
    dem Schwabenland, passt das cigar-wiki in die Zeit!

  93. Frank Hellsingöhr

    Selbstrezensenten, eine nicht ausstebende Gattung des Menschen:

    Ehmals lobte das Werk den Meister; in unseren Tagen ist es anders, denn jetzt lobt der Meister das Werk.
    Fürchtegott Christian Fulda, (1768 – 1854), Pseudonym: Justus Miser, deutscher evangelischer Theologe und geistlicher Schriftsteller

    Und das war wohl auch nie ein echtes Problem für den Entrepenner:
    Wer sich nicht zu rühmen weiß,
    kennt nicht die Kunst des Emporkommens.
    Aus China

    Was aber in der Konsequenz hier landet:
    Bei zuviel Eigenlob läßt sich die Realität nicht mehr erkennen.
    © Franz Schmidberger, (*1942), deutscher Publizist

    Bäche plätschern und Zungen säuseln:
    Welche Spuren verwischst du, wenn du leise Nettigkeiten über dich selbst in deine Gespräche flechtest? Fürchtest du vielleicht, dir selbst am Ende nicht gerecht zu werden?
    © Christa Schyboll, (*1952), Autorin

    Die Bildung der Persona hört nie auf:
    Als sein eigener Schulterklopfer hat er Vollbeschäftigung.
    © Dr. phil. Manfred Hinrich, (*1926), deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
    …und natürlich geht dabei auch was nach oben:
    Er lobt sich so stark, daß die Räucherkerzchen im Preise steigen.
    Heinrich Heine, (1797 – 1856), eigentlich Harry Heine, deutscher Dichter, Erzähler und Romancier

    mir raucht es vorzüglich, Ashton Maduro nach dem Essen im Büro!

  94. Gebhardt Drissler www.faz.net

    Den Klopfer bringt die FAZ. Jetzt hat Herr Schirrmacher genau das Problem im eigenen Haus, schlechtes QualityManagement in der eigenen Wirtschaftsredaktion und die Gefälligkeit ist doch auch unterlegt worden, oder etwa nicht?

  95. Ricci Riegelhuth www.cigar-wiki.com

    BRANDNEUE Meldung

    zu Helmut Bührle/LCC versus INTERTABAK

    hinter dem Link!

  96. Ricci

    Der link war eh bissi dappisch fer die FAZ, jetzt nett mehr!

  97. ricci

    in manchär art is die faz eh bissi schief verlinkt, da brauch mär die premium-hilf.

  98. Markus Lukschanderl

    @Ricci Riegelhuth — leider hatte ich Ihre Nachfragen zu meiner Anfrage nicht gesehen.

    Also König im Odenwald ist heute Bad König im Odenwald.

    Die Fabrik/das Gebäude ist dort noch bekannt unter (Bj. 1871-1873) Hofmannsfabrik – unter diesem Namen (Hofmann) wurden auch Zigarren vertrieben.

    Was mir fehlt bzw. was ich suche sind Biler Kontakte die Beschreiben oder zeigen wie das Gebäude aussah und was darin und im Umfeld geschah.

    Vielen Dank für alle Mühen.

    Die erste Ebene EG befindet sich derzeit in der Sanierung aber die Details sind noch nicht alle festgelegt. So daß jede weitere INFO eine Chance auf Originalität des Gebäudes gibt.

    Gruß ins Web Markus Lukschanderl

  99. Ricci

    Hallo Herr Lukschanderl,

    nächste Woche erfahre ich mehr über das Gebäude:-)
    Gruß aus Bad vilbel

  100. ricci

    meine quelle der information hat sich noch nicht gemeldet.
    isch bleib dran,gelle!

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