Manuel Fröhlich Cigarren

Oliva Viejo Mundo

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Nach über zwei Jahren Entwicklungsarbeit hat Oliva die Serie «Viejo Mundo» vorgestellt. Es handelt sich dabei um Shortfiller-Zigarren, die «im Stil der alten Welt» maschinell in Belgien gefertigt werden und Tabak-Abschnitte aus der regulären Longfillerproduktion von Oliva, namentlich der Serien O und V, enthalten.

Die alte Welt wurde für einmal auch prioritär mit dieser Neuheit beliefert. Den Anfang machte Deutschland und seit Anfang September ist die Oliva Viejo Mundo auch in der Schweiz erhältlich, während der US-Markt noch warten muss.

Mir gefallen die drei Formate sehr gut. Speziell das grosse Corona-Format hat es mir angetan: Der Rauch ist weich und die Tabake entwickeln eine angenehme Süsse.

Natürlich ist das Raucherlebnis nicht mit jenem eines handgerollten Longfillers zu vergleichen. Die Zigarren sind lockerer gerollt und der Geschmack entwickelt sich im Rauchverlauf kaum weiter. Bei einem Stückpreis von SFr. 2.34 für das Corona-Format bekommt man aber nichtsdestotrotz viel guten Tabak für’s Geld.

Manuel Fröhlich Cigarren

Die «Davidoff Nicaragua»-Premiere hinterlässt Eindruck

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Am Mittwoch habe ich quasi live vom Davidoff Medienanlass zur Lancierung der neuen Davidoff Nicaragua berichtet. Nun liefere ich gerne auch noch die offizielle Medienmitteilung nach:

Zur Lancierung der Davidoff Nicaragua Cigarre lud die Oettinger Davidoff Group am 4. September zu einer sensorischen Erlebnisreise ein. «Explore-Adventure-Discover» hiess das Leitmotiv dieser einzigartigen Cigarren-Tour in Zürich, zu dem sich Prominente wie David Kross, Vladimir Burlakov, Stephan Luca, Patricia Boser, Melanie Oertig, Conradin Cathoman als auch weitere geladene Gäste zusammenfanden.

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Manuel Fröhlich Cigarren

Intertabak Cigar Journal

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Im neuen Newsletter des Schweizer Habanos-Importeurs Intertabak gibt es Informationen zu den drei diesjährigen Edición-Limitada-Formaten sowie zum 1. Schweizer Habanos-Day. Zu diesem soll man sich unter der Adresse www.habanosday.ch anmelden können, die Seite ist jedoch noch nicht aktiv. Wer sich sicher einen Platz reservieren möchte, wendet sich am besten an eine Casa del Habano oder an den Habanos-Specialist seines Vertrauens.

Manuel Fröhlich Cigarren

Journey into Davidoff Nicaragua

Davidoff hat heute zu einem Medienanlass der besonderen Art geladen: Auf einer Abenteuerreise durch Zürich wird die neue Davidoff Nicaragua vorgestellt. Die Reise beginnt am Flughafen Zürich, ich werde im Laufe des Tages immer wieder berichten.

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Noch am Flughafen haben wir das erste Drittel der Davidoff Nicaragua sensorisch kennengelernt. Sternekoch Heiko Nieder vom Dolder interpretierte den würzigen Auftakt mit einem Zedernholz-Honig. Zigarren gab es auf dem Flughafen noch keine, aber das hat sich, während ich diese Zeilen schreibe, bereits geändert.

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Auf dem Davidoff Schiff erwartet uns nun ein Lunch und eine erste Zigarre. Auf dem letzten Bild rechts: Reno Trosi, Productmanager von Davidoff für den Schweizer Markt, mit Tobias Hüberli, Chefredaktor CIGAR. Die Stimmung ist gut, das Wetter prächtig.

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Die zweite Sensorik-Station auf dem Davidoff-Schiff war dem Mitteldrittel des Davidoff-Nicaragua-Blends gewidmet: Heiko Nieder kombinierte Kaffee, Schokolade und einen rauchigen Rum als Gelee, das über ein Röhrchen einzuschlürfen war.

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Vom Zürichsee ging die Reise weiter zum Uetliberg mit prächtiger Aussicht. Hier inszenierte unser Sternekoch das sensorische Finale des Nicaragua-Blends: Geräuchertes Glace als Sinnbild für die Cremigkeit der Davidoff Nicaragua.

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Unsere Reise endete im Dolder The Grand ob Zürich, mit unseren Sinnen geschärft für den Genuss der neuen Davidoff Nicaragua. Für mich und meine Fachkollegen war die Spannung natürlich nicht ganz so gross, weil wir die Zigarren schon kannten, aber für die Journalisten aus dem Lifestyle-Bereich war diese sensorische Vorbereitung sicherlich eine sehr gelungene Sache. Auch ist es schön zu sehen, dass Davidoff neu selbstbewusst mit der Sensorik arbeitet. Die Zeiten der immer gleich als «ausgewogen-feinwürzig» angepriesenen Neuheiten scheint endgültig vorbei zu sein.

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Oettinger Davidoff Group CEO Hans-Kristian Hoejsgaard erzählte in seiner wie immer launigen Rede einige Anektodeten über die Entstehung der Davidoff Nicaragua Linie, über die Schwierigkeiten, die bei der Entwicklung überwunden werden mussten. Mehr dazu in meinem Artikel über die Davidoff Nicaragua in der kommenden Cigar-Clan-Ausgabe. «Nicht jeder Luxus ist ein Genuss, aber jeder Genuss ist ein Luxus.» Ein Bonmot, das uns auf den Genuss des 18-Gault-Millau-Punkte-Abendessen einstimmte, von welchem nachfolgend exemplarisch der Gang «Reh im Kräutergarten» abgebildet ist.

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Manuel Fröhlich Cigarren

Davidoff Nicaragua ist eingetroffen

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Die Davidoff Nicaragua ist im Schweizer Handel eingetroffen und ab sofort auch bei uns erhältlich. Ich habe inzwischen alle drei Formate geraucht und ich bin weiterhin sehr angetan.

Zum Starten empfehle ich das Robusto-Format. Hier kommen die Eigenschaften des Nicaragua-Blends vielleicht am Besten zur Geltung: Der Auftakt ist pfeffrig würzig, nach 1-2 Zentimetern entwickelt sich langsam eine cremige Note mit einem süssen Einschlag, welche die eher bitteren Nicaragua-Pflanzennoten schön ausbalanciert. Das grössere Toro-Format, von Cigar Aficionado mit 93 Punkten am höchsten bewertet, gefällt mir auch, ist aber etwas weicher im Geschmack, das cremige Element hat hier mehr Raum. Die kleine Short Corona ist umgekehrt eine richtige Pfeffer-Bombe; die süsse Cremigkeit entwickelt sich erst relativ spät und nicht im selben Umfang wie bei den grösseren Formaten.

Auch der vollmundige Geschmack, den alle drei Formate entwickeln, ist für mich bemerkenswert. Für mich ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Qualitätsmerkmal überhaupt. In der Regel trennt sich hier die Spreu vom Weizen bzw. Kuba vom Rest der Welt.

Manuel Fröhlich Cigarren

Limitierte Romeo y Julieta Cigarillos

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Der deutsche Habanos-Importeur 5th Avenue informiert über eine neue Cigarillo Limited Edition der Marke Romeo y Julieta. Statt im Karton-Etui sind die Cigarillos für die Limited Edition zum selben Preis in einem schönen Metalletui verpackt. Die Limited Edition wird auch in die Schweiz kommen, das Datum ist noch nicht bekannt.

Allen Liebhabern von Premium-Zigarillos bietet der offizieller Alleinimporteur von Habanos, 5th Avenue ab 19. August zwei limitierte Editionen der kubanischen Top-Marke Romeo y Julieta.

Romeo y Julieta steht als internationale Premiummarke seit Jahrzehnten für Genuss von allerhöchster Qualität. Weltweit und vor allem in Deutschland wird die Marke von Aficinados geschätzt und zählt zu den absatz- und umsatzstärksten Habanos-Marken – sowohl bei den Premiumzigarren als auch bei den Premiumzigarillos.

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Manuel Fröhlich Cigarren

Alec Bradley Filthy Hooligan

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Zum St. Patrick’s Day hat das kreative Haus Alec Bradley der Zigarrenwelt die Alec Bradley Black Market Filthy Hooligan mit grünem Candela-Deckblatt beschert. Da Europa wohl nicht der Primärmarkt von Alec Bradley ist, kam die Zigarre in Deutschland erst Wochen nach dem St. Patrick’s Day auf den Markt und bei uns in der Schweiz lange überhaupt nicht. Jetzt dürfen aber auch wir Schweizer uns noch über diese besondere Zigarre freuen.

Der Clou dieser Zigarre ist natürlich das Deckblatt. Wie Alec Bradley-Importeur Wolfertz schreibt, waren «grüne» Zigarren vor einigen Jahrzehnten sehr beliebt in den USA, kamen dann aber aus der Mode. Zum Herstellungsverfahren schreibt Wolfertz:

Die Verarbeitungsprozesse unterscheiden sich erheblich zu anderen Deckblättern. Während des Trocknungsprozesses wird das Chlorophyll im Blatt fixiert, solange die Blätter noch sehr grün und frisch sind. Candela Deckblätter werden viel früher als andere Blätter geerntet, sie sind jünger und dünner. Dieser Trocknungsprozess dauert nach der Ernte 48 bis 52 Stunden, während «normaler» Zigarrentabak in 30 Tagen reift und trocknet. Das Chlorophyll, also das grüne Pigment im Blatt, wird bei hohen Temperaturen, anfangs bei 38° C bis abschließend bei 66° C, in den Trockenscheunen fixiert.

Die Einlagetabake der Filthy Hooligan sind identisch mit der Alec Bradley Black Market Toro, wodurch sich die geschmacklichen Eigenheiten des Candela-Deckblatts besonders gut beobachten lassen. Mein Rauchversuch gestern wurde von meinen Mitrauchern argwöhnisch beobachtet. Der frische, grüne Charakter des Candela-Deckblatts ist im Rauch sehr präsent und hat mir wirklich gut gefallen. Eine Zigarre vielleicht nicht für jeden Tag, aber als einmaliges Raucherlebnis sehr interessant.

Für den Alltagsgenuss hat es ohnehin nicht genügend Zigarren. 20 von weltweit 2000 Kisten sind in die Schweiz gelangt.

Manuel Fröhlich Cigarren

Habanos-Statement zum La Gloria Cubana Medaille D’Or-Produktionsdatum

Nachdem im Juni eine kleine Charge der inzwischen bereits wieder totgesagten La Gloria Cubana Medaille D’Or Formate No. 2 und No. 4 in den Handel gelangt sind, gab es Gerüchte, dass diese Zigarren wohl schon vor mehreren Jahren gerollt und einfach neu verpackt worden seien. Im Zigarrenforum-Online wurde als Beleg ein «Fachmann» angeführt, der dies am Deckblatt erkannt habe. In der Folge tauchte diese Frage auch hier im Blog auf.

Wir haben bei der Punch Clasicos Edición Suiza gesehen, dass für das Boxing-Date tatsächlich das Verpackungsdatum relevant ist. Die Punch Clasicos waren bereits ein halbes Jahr alt, als sie verpackt wurden. Theoretisch wäre es also durchaus möglich, dass die Zigarren in Kuba zwischengelagert wurden, und es ist eine allgemein interessante Frage, ob das eine gängige Praxis ist von Habanos.

Ich habe dazu nun ein offizielles Statement von Daymi Difurniao Rodríguez, Dirección de Marketing Operativo von Habanos SA bekommen. Ihr zufolge wurden die jüngsten Chargen der La Gloria Cubana Medaille D’Or No. 2 und No. 4 beide 2013 produziert und verpackt. Das Lagergerücht trifft also nicht zu.

Die La Gloria Cubana Medaille D’Or No. 4 ist beim Schweizer Habanos-Importeur Intertabak übrigens bereits wieder ausverkauft. Im Handel sind noch letzte Kistchen verfügbar.