Manuel Fröhlich Cigarren

Davidoff Nicaragua Boxpressed mit mehr Intensität und Würze

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Nach dem Trailer zur Davidoff Nicaragua Boxpressed-Serie hat Davidoff jetzt weitere Details nachgereicht. Die zwei neuen Formate sollen in Europa im Sommer auf den Markt kommen.

Die nicaraguanische Boxpressed-Serie folgt unmittelbar auf die gefeierte, von Cigar Aficionado als Top 3 Zigarre 2013 und vom Cigar Jounal als Best Brand/DR 2015 ausgezeichnete Davidoff Nicaragua-Serie sowie den Erfolg der jüngst eingeführten Rio-inspirierten Davidoff Escurio.

Charles Awad, Senior Vice President of Global Marketing & Innovation bei Oettinger Davidoff AG erklärt: «Die Mission von Davidoff ist es, Aficionados neue Welten zu erschliessen und sie zu ermuntern, sich über das Vertraute, ihre gewohnten Alltags-Zigarren, hinauszuwagen und neue Wege zu erkunden, ihre Zeit mit besonderen Genusserlebnissen zu bereichern. Im Anschluss an den überwältigenden Erfolg von Davidoff Nicaragua, kreierte unser Master Blender diese exquisiten, intensiveren nicaraguanischen Puros, im Schachtelformat, um Geniessern aufregende abenteuerliche Entdeckungen zu bieten und sie auf eine neue, aussergewöhnliche Geschmacksreise mitzunehmen.»

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Manuel Fröhlich Cigarren

Erstes Bild der Jubiläums-Cohiba

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Cohiba feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum und wird am diesjährigen Festival del Habano im Mittelpunkt stehen. Schon lange ist bekannt, dass Habanos sich dafür etwas Spezielles einfallen lassen wird. Das Standardsortiment wird um die Cohiba Medio Siglo erweitert (52 x 102mm). Als limitierte Sonderserie wird ein «Cohiba Humidor Oro Majestuosos 58» lanciert. Dazu soll gerüchteweise eine weitere Neuheit mit Ringmass 60 erscheinen. Dies schreibt die gut informierte Seite Conexao Tabaco aus Brasilien.

Gestern ist auf Facebook das erste Photo einer Cohiba Neuheit aufgetaucht. Der Urheber weist auf eine Nummerierung (0001-25000) hin und nennt die Neuheit «Cohiba Mítico». Das Bild ist im Sala Protocolo der Cohiba-Manufaktur El Laguito entstanden.

Mehr wissen wir in einer Woche – das diesjährige Festival del Habano beginnt am 29. Februar in Havanna.

Manuel Fröhlich Cigarren

«Sie wissen, was sich beim Zigarrenrauchen nicht gehört»

Die Aargauer Zeitung befragt zwei junge Aficionados in der Eintr8-Zigarrenlounge zum Zigarrenrauchen und lässt sich über Fragen der Zigarren-Etikette aufklären:

(..) Zigarrenrauchen ist eine Wissenschaft. Allerdings eine, bei der man kaum etwas falsch machen könne, sagt Lucic. Zigarren-Regel #2: «Es gibt in der Szene keine Schiedsrichter, die darüber urteilen, ob man richtig oder falsch raucht. Und trotz all der Fachliteratur und den Blogs, auf denen debattiert wird, ist nichts in Stein gemeisselt.»

Manuel Fröhlich Cigarren

Ringmass 80

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Nur eine ist die grösste Zigarre im Humidor. Nachdem sich die Inch eine Weile mit diesem Titel schmücken durfte, ist jetzt Asylum der neue Riesen-Zigarren-Platzhirsch. Die grösste Asylum namens Super Goliath hat ein 8 x 80 Format, was einer Länge von 20.3 cm und einem Durchmesser von 3.18 cm entspricht.

Hinter dem Asylum-Projekt steckt Christian Eiroa, der frühere Inhaber von Camacho Cigars. Nach dem Verkauf seines Familienunternehmens an Davidoff ist er jetzt wieder als selbstständiger Zigarrenhersteller tätig. Seine Tabacaleras Unidades in Honduras produzieren eine ganze Reihe neuer Marken. Das spektakulärste Projekt ist aber sicherlich die Asylum-Serie, die in neue Grössen-Sphären vordringt.

Bringt die grosse Tabakmenge geschmacklich etwas, oder wäre weniger mehr? Im Cigar-Journal-Tastingpanel werden wir immer wieder mit Tabakmonstern ohne viel Geschmack konfrontiert. Der Sinn solcher Kreationen bleibt wenigstens mir verschlossen. Auch meine erste Erfahrung mit der Asylum-Serie durfte ich blind und skeptisch via Cigar Journal machen – und war positiv überrascht. Ich habe die Asylum 13 Hercule mit 93 Punkten bewertet.

Seit einigen Wochen ist die Asylum-13-Serie auch in der Schweiz erhältlich. Importeur ist die Firma Patoro, was kein Zufall ist. Patoro arbeitet auch für den Vertrieb in den USA und Deutschland eng mit dem Unternehmen von Christian Eiroa zusammen.

Manuel Fröhlich Cigarren

Davidoff Nicaragua Box Pressed

Davidoff hat die Lancierung von zwei neuen Formaten für die erfolgreiche Nicaragua-Serie angekündigt. Die Zigarren im Robusto- und Toro-Format sind boxpressed – sie haben also eine leicht eckige Form – und werden einen würzigeren Blend haben als die Formate der Stammlinie. Das Magazin Cigar Aficionado schreibt:

While Davidoff is not divulging all the details on Davidoff Nicaragua Box Pressed until February, the company did say that the blend differs from its predecessor in two major facets. Firstly, it will be draped in a Habano Nicaragua Oscuro wrapper (Davidoff Nicaragua is covered in a lighter-hued, Cuban-seed Rosado leaf), and secondly, the blend sports some ligero that was cultivated from Estelí. The filler and binder components, like Davidoff Nicaragua, hail from Jalapa, Condega and the volcanic soil of Ometepe, Nicaragua’s major tobacco growing regions.

Manuel Fröhlich Cigarren

Limitierte Camacho Shellback eingetroffen

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Die Camacho Shellback Toro ist die erste Limited Edition der neuen Camacho-Ära, die ihren Weg nach Europa gefunden hat. Der Name Shellback bezieht sich auf eine Tradition aus der Seefahrt: Überquert ein Matrose zum ersten mal den Äquator, wird dieser Meilenstein mit einer Zeremonie gefeiert. Und fortan darf sich der Seemann «Shellback» nennen.

Auch die Camacho Shellback überquert den Äquator: Mit Tabaken aus Nicaragua, die auf der Nordhalbkugel wachsen, und einem Ecuador-Deckblatt von südlich des Äquators. Es ist eine männliche Zigarre, ein durchaus gewagter Blend. Mit viel Tannin und teeartigen Noten beginnt das Abenteuer. Dann übernehmen holzige und würzige Pfeffernoten die Führung. Im zweiten Drittel öffnet sich das Toro-Format mit ersten Anzeichen von Süsse. Das Finale ist kraftvoll und voluminös.

Die Camacho Shellback wird in einer originellen Kiste mit einem in den Deckel eingelassenen Kompass präsentiert. Von weltweit 4000 Kisten sind 300 in die Schweiz gelangt. Dieses Kontingent hat der Importeur innerhalb eines Tages an den Fachhandel verkauft, wo sie ab heute verfügbar sind.

Manuel Fröhlich Cigarren

«A Manhattan Theft Rooted in a Tale of Songwriting, Sinatra and Cigars»

Vor einem Monat entwendete ein Unbekannter im Davidoff Store an der Avenue of the Americas, New York, vier Kisten Avo XO Zigarren. Im Nachhinein entpuppt sich das böse Verbrechen fast als Glücksfall, denn die New York Times nahm den Diebstahl zum Anlass für einen längeren Artikel über die Zigarrenmarke in der Rubrik «Crime Scene». Dabei stellt sich heraus: Avo Uvezian wurde nicht nur um vier Kisten Zigarren betrogen, sondern mutmasslich um die Credits für einen Welthit: «Strangers in the Night» von Frank Sinatra. Jazzmusiker Uvezian soll die Musik zum Song komponiert haben. Diese Version wird allerdings von den Erben des offiziellen Komponisten bestritten. Von diesen wurde auch ich vor ein paar Jahren kontaktiert und gebeten, Uvezian auf unserer Website nicht mehr als Komponist von «Strangers in the Night» zu nennen.

In Mr. Uvezian’s telling, what should have been a monumental triumph and breakthrough turned out to be a source of great grief. He did not receive credit for the song. Before Sinatra ever heard the music, Mr. Uvezian, a novice, had sent it to a friend, Bert Kaempfert, an established German composer, to be published there, he said. Mr. Kaempfert is credited with the composition, a snatch of which was first heard buried within the title song of a James Garner film called «A Man Could Get Killed.»

Manuel Fröhlich Cigarren

In Koblenz ist die elfte «La Casa del Habano» in Deutschland eröffnet worden

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In Koblenz im Bundesland Rheinland-Pfalz hat die elfte La Casa del Habano Deutschlands ihre Tore geöffnet, wie der deutsche Habanos-Importeur 5th Avenue mitteilt. «La Casa del Habano» ist ein Franchise-Konzept der kubanischen Vertriebsorganisation Habanos SA. In Geschäften, die diese Auszeichnung tragen, sind neben dem kubanischen Standard-Sortiment auch exklusive «La Casa del Habano»-Zigarren erhältlich. Zudem bietet jede neuer Casa den Kunden eine Möglichkeit für den Rauchgenuss vor Ort.

Koblenz hat jetzt eine «La Casa del Habano». Sie ist das elfte Geschäft dieser Art in Deutschland und gleichzeitig das erste in Rheinland-Pfalz. Geführt wird sie von Jürgen Wilde und seiner Familie, die an diesem Standort nunmehr in vierter Generation seit dem Jahr 1933 ein exklusives Tabakwarenfachgeschäft für höchste Ansprüche führen.

Zur feierlichen Eröffnung der La Casa del Habano Koblenz reiste eigens der cubanische Botschafter René Juan Mujica Cantelar aus Berlin an. Auch der Grandseigneur der Cigarrenbranche Heinrich Villiger machte sich auf den Weg nach Koblenz. Sie brachten ihre Grußworte aus und feierten mit den rund 70 Gästen bei Champagner, Mojito und feinsten Speisen von Gourmet Wagner aus Mayen. Erstmalig bot sich hier auch die Gelegenheit, die neuen Hoyo de Monterrey Hermosos No.4 Añejados zu verkosten, die Habanos S.A. derzeit weltweit einführt.

Die Räumlichkeiten der «La Casa del Habano» Koblenz befinden sich im zweiten Stock des Gebäudes. Sie laden rund 20 Aficionados in gediegener Atmosphäre zum entspannten Genießen ein und bieten im rund 10 Quadratmeter großen Klimaraum eine große Auswahl edler Habanos.

Die Casas garantieren anspruchsvollen Aficionados nicht nur die Originalität der Produkte, gelagert unter perfekten Bedingungen, sondern bieten außerdem ein vollständiges Sortiment an Habanos-Marken und -formaten. Darunter befinden sich auch exklusive Habanos-Spezialitäten und -raritäten, die sonst nicht im Fachhandel erhältlich sind. Zudem sind auch neue Produkte zuerst in den Casa del Habanos erhältlich. In den Casas begleitet fachkundiges Personal den Genießer auf dem Weg durch die Welt der Habanos, angefangen bei der richtigen Wahl bis hin zu Informationen über die Entstehung dieser «Juwele».

Manuel Fröhlich Cigarren

Davidoff Year of the Monkey

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Vor vier Jahren lancierte Davidoff mit der «Year of the Snake» die erste Zigarre einer neuen Serie mit dem chinesischen Kalender als Thema. Zielgruppe dieser Zigarren ist natürlich der asiatische Markt. Durch aussergewöhnliche Blends und kunstvolle Kisten hat sich die Serie aber auch ausserhalb Asiens bei Liebhabern einen guten Namen erarbeitet. Namentlich die letztjährige Davidoff Year of the Sheep überzeugte mit einem sehr facettenreichen Geschmack.

Das neue «Year of the Monkey» beginnt in China am 08. Februar 2016, die Davidoff Year of the Monkey ist bereits seit einigen Tagen im Schweizer Fachhandel erhältlich.

Es ist optisch wiederum eine spektakuläre Zigarre. Das Toro-Format wird von einem dunklen, öligen Deckblatt aus Ecuador umhüllt, das am Kopfende zu einem «Affenschwänzchen» ausläuft. Das Umblatt stammt aus San Andres Mexico und dient wie in der Winston-Churchill-Serie von Davidoff als Süsse-Lieferant. Die Einlagetabake: Nicaraguan Ometepe Visus, Dominican Piloto Cubano Visus, Dominican San Vincente Ligero, Dominican Hybrid Corojo mit Olor Ligero sowie Peruvian Seco. Die beiden obersten Blattstufen Visus und Ligero dominieren, was auf einen kräftigen Blend hindeutet.

Und so ist es auch: Die Year of the Monkey entwickelt zu Beginn viel Würze, anfänglich vermengt mit vegetalen, etwas bitteren Noten. Bald zeichnen sich Anzeichen von Süsse ab. Im zweiten Drittel setzt sich die Süsse durch und nimmt einen schokoladigen Charakter an. Die Zigarre wird weich und voll, bis im Finale wieder eine pfeffrige Würze die Oberhand gewinnt.

Wunderschön ist die Präsentation in einem Bambus-Kistchen. Die Zigarre ist limitiert auf 8500 Kisten (im Vorjahr waren es 7000) und enthält je 10 Zigarren. Der Kistenpreis beträgt CHF 380.

Manuel Fröhlich Cigarren

«Which regional edition cigars to buy now»

Financial-Times-Lifestyle-Redaktor Nick Foulkes widmet sich im Artikel «Which regional edition cigars to buy now» den kubanischen Ediciones Regionales. Die Schweizer Bolívar Presidentes mit ihrem Sonderhumidor – im Londoner Sammler-Jargon offenbar die «Shoebox» genannt – spielt dabei eine prominente Rolle. Der Autor kommt zum Schluss, dass regionale Havannas ein hohes Wertsteigerungspotential haben können – aber nicht müssen. Die Wahl der richtigen Zigarre sei entscheidend. Schweizer Ediciones Regionales seien, schreibt der Autor nach seinen Recherchen in der Londoner Zigarren-Szene, besonders beliebt.

It is known, although whether affectionately or not is unclear, as the shoebox. Its dimensions and stout construction could easily pass as a piece of shoeshine paraphernalia: it is just about the right height for a customer to rest his feet on, while the man with the polish and cloth gets to work. However, to me, its flat top and sloping sides suggest a portable pre‑Columbian temple of some sort or other. But it is neither tool of the shoe-care trade, nor site of religious observance. It is a box of cigars: Bolívar Presidentes (£2,100 for a box of 50), not a familiar name in Bolívar, but rather the soubriquet given to the 5.9in x 54-ring-gauge trunk of Cuban tobacco made for the Swiss market in 2012. And instead of seeing this magnificent casket of Havanas in a Gstaad chalet or lake-view apartment in Geneva, I am examining it in Mayfair, in the comfortably clubby interior of the Birley Cigar Shop at 5 Hertford Street.