Manuel Fröhlich Politisches

«Die letzte Bastion für Raucher»

RP Online hat sich auf die Suche nach den letzten Rauchmöglichkeiten in Düsseldorf gemacht. Dazu gehört auch die Cigarworld-Lounge, deren Inhaber Marc Benden im Artikel «Die letzte Bastion für Raucher» folgendermassen zu Wort kommt:

Benden hat nachgedacht in letzter Zeit: Über das Rauchen und die Freiheit, über die Rolle des Staates und über Bevormundung. Eine Berufskollegin aus Nürnberg ist von der Anti-Raucher-Lobby niedergemacht worden, ihr Geschäft wurde aufgelöst, die Frau musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Benden will keinen Ärger. Man kann bei ihm rauchen, Ruhe haben, sitzen, den Duft des Tabaks genießen. Ja, sein Geschäft ist eine dieser letzten Orte in Düsseldorf, an denen fremde rauchende und nicht rauchende Menschen sich noch treffen können.

„Ich halte alle Bestimmungen ein“, sagt Benden, Typ ehrgeiziger Geschäftsmann, der sich selbst als konservativ bezeichnet. Niemand, der sich auflehnt, den dieser Anti-Raucher Quatsch allerdings auf die Barrikaden bringt. Zigarren-Raucher werden eigentlich nicht zu Wut-Bürgern, die wollen ihre Ruhe haben. Leute wie Benden sind normalerweise die Stützen jeder staatlichen Ordnung, bürgerlich bis ins Mark.

Jetzt traut er dem Staat nicht mehr. Man könnte sagen, dass der Staat ziemlich dumm ist, es sich ausgerechnet mit solchen Leuten zu versauen. Benden erwähnt die Tabakmesse in Dortmund, wo sie das Rauchen verboten haben. Er schüttelt den Kopf.

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