Manuel Fröhlich Impressionen

125 Jahre Villiger

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Gestern feierte die Firma Villiger Söhne AG in Zürich das 125-Jahr-Jubiläum. Ein wunderbarer Abend mit Reden von Heinrich Villiger und Kaspar Villiger sowie einem tollen Rahmenprogramm und natürlich vielen Zigarren und Stumpen. Leider hat meine Kamera den Geist aufgegeben, weshalb ich die Stimmung und die vielen Gäste aus nah und fern jetzt nicht zeigen kann. Unter anderem hat die kubanische Botschafterin den Villigers die Ehre erwiesen; unter den Gästen aus Kuba habe ich auch die Leiterin des Tabakmuseums in Havanna getroffen; aus der Politik feierte Nationalrat Gregor Rutz mit, und aus Wien angereist ist das Ehepaar Hazar vom Cigar Store.

Ich glaube, dass alle, die wir gestern mitfeiern durften, stolz sind auf diese besondere Firma und auf Heinrich Villiger, der unserer Branche auch gegen aussen auf einmalige Weise ein Gesicht gibt. Herzliche Gratulation zum Jubiläum und alles Gute für die Zukunft!

Im Zelt des Circus Monti in Zürich feierte das schweizerische Familienunternehmen Villiger Söhne AG heute seinen 125. Geburtstag. Die Laudatio hielt alt Bundesrat Kaspar Villiger, Bruder des heutigen VR-Präsidenten Heinrich Villiger. Zahlreiche Prominente aus Industrie, Kultur und Politik aus dem In- und Ausland feierten am Anlass das international erfolgreiche Familienunternehmen. Dabei genossen sie – für einmal frei von staatlicher Bevormundung – als mündige und selbstverantwortliche Bürger die weltberühmten Villiger-Zigarren und -Zigarillos.

Was im Jahr 1888 mit Jean Villiger in Pfeffikon/LU mit einer kleinen Zigarrenmanufaktur begann, ist heute ein internationales Traditionsunternehmen mit rund 1500 Mitarbeitern. Die Villiger-Gruppe zählt inzwischen weltweit zu den Top Ten der Branche und beliefert weit über 80 Länder mit ihren Zigarren und Zigarillos. Das Unternehmen wird heute in der dritten Generation geführt und stellt dank konsequenter Markenpflege, internationaler Ausrichtung und innovativer Produkte einen wichtigen Faktor in der internationalen Zigarrenbranche dar. Die Villiger-Gruppe steht heute auf einer gesunden Basis. „Villiger-Zigarren glühen seit 125 Jahren. Die Entwicklung unseres Familienunternehmens zeigt, dass wir mit unseren Produkten für Genussraucher auf dem richtigen Weg sind“, ist Heinrich Villiger, Verwaltungsratspräsident der Villiger Söhne AG, überzeugt.

Er dankte seinen Mitarbeitern, Kunden, Partnern, Familie und allen, die das Unternehmen in den letzten Jahrzehnten unterstützt und wohlwollend begleitet hatten. In einem Rückblick auf die Unternehmensgeschichte liess er Meilensteine, wie die fast vollständige Mechanisierung der Produktion – die berühmten „Krummen“ werden in einem letzten Arbeitsschritt auch heute noch von Hand gedreht – Revue passieren und wagte für die Branche, die zunehmend unter staatlichem Regulierungs- und Verbotsdruck steht, einen Ausblick in die Zukunft. „Zigarren und Zigarillos sind Genussmittel, die zu unserer Kultur gehören. Wir vertrauen darauf, dass die Vernunft wieder einkehren und der mündige Bürger und Konsument den Regulierungswahn der Politik nicht mehr akzeptieren wird“, so Heinrich Villiger.

In seiner Laudatio zeichnete Kaspar Villiger, der bis zu seiner Wahl in den Bundesrat die Geschicke des Unternehmens gemeinsam mit seinem Bruder leitete, den Aufstieg der Villiger-Gruppe auf. Dessen Grundlage sei der ausgeprägte Unternehmergeist in allen Phasen der Firmengeschichte gewesen, ohne den es die Firma Villiger heute längst nicht mehr gäbe. Auch er wies die zunehmende Bevormundung der Genussraucher von Zigarren von sich. „Tabak ist ein Genussmittel, das mit Verstand konsumiert, das Leben verschönert. Eine Zigarre zu geniessen ist legitim“, sagte Kaspar Villiger und plädierte, ohne vernünftig und sachlich gestaltete Warnaufdrucke auf Zigarrenpackungen damit in Frage zu stellen, für mehr Toleranz zwischen Rauchern und Nichtrauchern.

Nach den Ansprachen der Gebrüder Villiger genossen die über 250 Gäste ein festliches Dinner und die Show des Circus Monti. Unter den Gästen war auch der deutsche Schriftsteller Wolf Wondratschek, dessen neuer Roman „Mittwoch“, in dem ein Tabakladen eine zentrale Rolle spielt, den Gästen überreicht wurde. Danach blieb Zeit, um sich in festlicher Atmosphäre auszutauschen und die hauseigenen Zigarren zu geniessen.

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